DFB-Team: Flick freut sich über BVB-Transfers und begrüßt Blockbildung

Darum freut sich Flick über Dortmunds Transfer-Offensive

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Intensive Vorbereitung auf die Nations League: Das Training der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Hansi Flick in Herzogenaurach.

Die Bayern-Stars dominieren seit Jahren die DFB-Elf, doch jetzt wächst zur Freude von Hansi Flick auch ein starker BVB-Block heran.

Niklas Süle zog es beim Aufwärmspiel im Kreis zu seinen vertrauten Bayern-Kumpels Joshua Kimmich, Thomas Müller und Leon Goretzka. Doch diese enge Verbindung ist bald Geschichte. Mit Süles Wechsel zu Borussia Dortmund verschieben sich auch die Kräfteverhältnisse in der deutschen Nationalmannschaft ein wenig. Neben dem Bayern-Rot wird Schwarz-Gelb die zweite dominante Farbe beim viermaligen Weltmeister.

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BVB-Boss Watzke kündigte Flick Neuzugänge an

"Ich begrüße das absolut. Die Vergangenheit hat gezeigt: Wenn man zwei Vereine hat, die einen Block bilden, dass man da erfolgreich sein kann", sagte Bundestrainer Hansi Flick. Neben Süle wechseln auch die Nationalspieler Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) und Karim Adeyemi (RB Salzburg) zum BVB.

Die Dortmunder Marco Reus und Julian Brandt wurden ohnehin von Flick für die Nations-League-Spiele nominiert, Emre Can und Mahmoud Dahoud rechnen sich noch kleine Chancen auf die WM-Teilnahme in Katar aus.

"Wir hatten das Gefühl, dass wir wieder mehr deutsche Nationalspieler haben wollen. Ich hatte Bundestrainer Hansi Flick das schon angekündigt", begründete BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Einkaufspolitik des achtmaligen deutschen Meisters, der damit "eine neue Hierarchie aufbauen" möchte.

Durch die Nationalspieler sei dies "ein bisschen leichter", meinte Watzke, "weil die die Notwendigkeit vielleicht ein bisschen mehr erkennen und sich nicht erst assimilieren müssen".

Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) verfolgt man diese Entwicklung mit großer Freude. "Wir betrachten es als äußerst positiv, dass wir diese beiden Blöcke haben", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

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''Unsere Topspieler in Deutschland zu haben, ist was Besonderes''

Ein Blick in die Vergangenheit bestätigt ihn. In den 1970er-Jahren bildeten die Münchner und Borussia Mönchengladbach das Gerüst der Nationalmannschaft, die mit ihrem "Ramba-Zamba"-Fußball erst Europameister (1972) und dann Weltmeister (1974) wurde.

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Beim WM-Titel 1990 waren sechs Bayern-Spieler und der starke italienische Block dabei, den vierten Stern holte die DFB-Elf 2014 mit sieben Münchnern und vier Dortmundern.

DFB-Team: Zwei Blöcke haben sich in der Vergangenheit bewährt

"Für die Nationalmannschaft war es immer gut, wenn wir ein, zwei Blöcke hatten, weil die Spieler sich kennen und Vertrauen zueinander haben", sagte Bierhoff. Flick hat dabei aber nicht nur die Winter-WM (21. November bis 18. Dezember) im Kopf. "Unsere Topspieler in Deutschland zu haben, ist was Besonderes. Das bringt uns im Hinblick auf das übernächste Turnier weiter", sagte Flick über die Heim-EM 2024. Spätestens da soll ein Titel her.

Die fernere Zukunft war am Mittwoch beim Training im Adi-Dassler-Stadion in Herzogenaurach noch kein Thema. Nach dem kurzen Aufwärmprogramm hielt Süle einen kurzen Plausch mit Schlotterbeck: Die neue BVB-Innenverteidigung näherte sich also immerhin schon einmal an.

SID

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