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Effzeh will Ausbau und Modernisierung des Geißbockheims forcieren

Kein Umzug: Köln hofft auf andere Lösung

Das Trainingsgelände im Grüngürtel soll weiterhin das Zuhause des FC bleiben.
Image: Das Trainingsgelände im Grüngürtel soll weiterhin das Zuhause des Effzeh bleiben.  © Imago

Der 1. FC Köln zieht nicht nach Marsdorf und hofft auf Zustimmung der Stadt, um das Geißbockheim modernisieren zu dürfen.

Ein Umzug des 1. FC Köln in das am Stadtrand gelegene Viertel Marsdorf ist vom Tisch. Dies teilte der Klub am Mittwoch mit und begründete diese "endgültige" Entscheidung mit "nicht hinreichender finanzwirtschaftlicher kommunaler Unterstützung". Stattdessen wolle der FC den Ausbau und die Modernisierung des Geißbockheims forcieren. Das im Jahr 1953 errichtete Klubhaus inmitten des Kölner Grüngürtels bleibt somit die Heimat des Vereins.

Bereits seit rund zehn Jahren steht der FC im Austausch mit der Stadt, um gemeinsam eine Lösung für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Klubs zu erarbeiten. "Diese ist für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des FC im Profifußball zwingend erforderlich", hieß es in der Mitteilung des FC. Der Plan, "das in die Jahre gekommene, modernisierungsbedürftige Geißbockheim um ein Nachwuchsleistungszentrum sowie drei Fußballplätze auf der Gleueler Wiese zu erweitern", sei "aufgrund politischen Widerstands der Stadt Köln nicht wie geplant umgesetzt" worden.

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Investition in Umzug geplatzt

Die Kommune hätte die Lösung favorisiert, dass der FC nach Marsdorf umzieht und dort einen Campus errichtet. Die Kosten dafür seien auf "mindestens 120 Millionen Euro" geschätzt worden. "Die Stadt Köln war nach intensiven Verhandlungen jedoch nicht bereit, dieses Investitionsvolumen zu gleichen Teilen gemeinsam mit dem FC zu tragen, gleichwohl dies rechtlich auf Basis mehrerer unabhängiger Gutachten möglich gewesen wäre", schrieb der Klub.

SID

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