FC Bayern München gewinnt im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Manchester United

Der Traum vom Halbfinale lebt auch nach dem Gastspiel im "Theatre of Dreams": Die Fußballerinnen des FC Bayern haben sich im Viertelfinale der Champions League eine hervorragende Ausgangssituation erkämpft.

Die Bayern-Frauen gewinnen das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League im Old Trafford.
Image: Die Bayern-Frauen gewinnen das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League im Old Trafford.  © Imago

Im Old Trafford rangen die Münchnerinnen das englische Spitzenteam Manchester United mit 3:2 (1:1) nieder - dank einer Glanzleistung von Angreiferin Pernille Harder. 

Ins Rückspiel zu Hause am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr/Disney+) geht der FCB somit mit einem klaren Vorteil. Beim emotionalen Wiedersehen mit Nationalspielerin Lea Schüller trafen die Dänin Harder (2./71.) und Momoko Tanikawa (84.) für die Gäste. Die gut aufgelegte Schüller holte einen Handelfmeter für United heraus, den Kapitänin Maya Le Tissier verwandelte (24.). Auch Hanna Lundkvist (76.) traf.

"Es ging hin und her, ein offenes Spiel. Das Hinspiel zu gewinnen, ist sehr wichtig", freute sich Matchwinnerin Harder bei Disney+. Schüller wollte die Halbfinal-Hoffnung der Engländerinnen derweil noch nicht begraben. "Wir haben es den Bayern echt schwer gemacht. Ein bisschen enttäuscht über das letzte Tor bin ich schon, aber es fühlt sich immer noch offen an. Es ist noch möglich", sagte sie.

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United kontert FCB-Blitzstart

Die Bayern erwischten im ordentlich besuchten Fußballtempel von Manchester einen Blitzstart. Die Zuschauerinnen und Zuschauer hatten gerade erst ihre Plätze eingenommen, da ging die Gastmannschaft schon in Führung. Arianna Caruso schickte Harder mit einem perfekten Ball in den Lauf und die Dänin schob eiskalt ein.

Die Freude aber währte nur gut 20 Minuten. Dann drang Schüller energisch über die rechte Seite in den Strafraum ein und flankte in die Mitte. Der Ball landete am ausgestreckten Arm von Glodis Viggosdottir und wenig später dank Le Tissiers flachem Strafstoß im Münchner Tor.

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FC Bayern ist gnadenlos effiziert

Schüller war erst zum Jahreswechsel nach über fünf Jahren von Bayern nach Manchester gewechselt - auch weil sie über eine Nebenrolle oftmals nicht mehr hinausgekommen war. In einer ausgeglichenen Partie blieb sie für United aber auffällig: Erst per Rechtsschuss, dann per Kopf verpasste sie kurz vor der Pause zweimal einen eigenen Treffer. Auf der Gegenseite krönte Bernadette Amani beinahe ihr Königsklassen-Debüt, zielte aber knapp zu hoch.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein hochklassiges Spiel. Die Bayern zeigten sich bei ihren wenigen Chancen gnadenlos effizient. Die Aufgabe am Mittwoch wird dennoch nicht einfach.

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Barca gewinnt Clasico-Hinspiel klar

Die Fußballerinnen des FC Barcelona haben derweil das Tor zum Halbfinale weit aufgestoßen. Bei Real Madrid um Ex-Nationalspielerin Sara Däbritz gewann der Vorjahresfinalist und Topfavorit das Hinspiel des Clasico-Viertelfinales mit 6:2 (3:1) und kann das Rückspiel am 2. April (18.45 Uhr/Disney+) im Camp Nou mit viel Rückenwind angehen.

Die ehemalige Wolfsburgerin Ewa Pajor (6.) ließ Barcelona in einer unterhaltsamen Partie frühzeitig jubeln, Esmee Brugts (13.) legte beim Traumstart wenig später per Kopf nach. Linda Caicedo (30.) brachte die Gastgeberinnen zwar wieder heran, doch postwendend schlug die spanische Weltmeisterin Irene Paredes (32.) nach einer Ecke zurück.

Im zweiten Durchgang erhöhten Pajor (57.) mit ihrem zweiten Treffer sowie Vicky Lopez (64.). Abermals Caicedo (66.) verkürzte für Madrid, ehe Barca-Kapitänin Alexia Putellas (89.) den Endstand per Foulelfmeter erzielte. In der Vorschlussrunde könnte Barca es mit dem FC Bayern zutun bekommen.

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Frankfurt vor dem Aus

Für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ist das ersehnte Europa-Cup-Endspiel in ganz weite Ferne gerückt. Nach schwachem Start und schweren Patzern unterlag das Team um Kapitänin Laura Freigang im Halbfinal-Hinspiel dem schwedischen Meister BK Häcken mit 0:3 (0:1). Das Rückspiel in Göteborg findet am 2. April (18.30 Uhr) statt.

Mit einem sehenswerten Tor von der Strafraumgrenze brachte Alva Selerud (16.) Häcken in Führung. Ein haarsträubender Fehlpass von Ex-Nationalspielerin Sara Doorsoun führte zum zweiten Gegentreffer durch Felicia Schröder (70.), auch vor Schröders zweitem Tor (84.) rutschte die Innenverteidigerin bei einem weiten Ball weg.

Der neu geschaffene europäische Wettbewerb wird in einem anderen, traditionelleren Format gespielt als die Champions League. Eine Ligaphase gab es nicht, sämtliche Runden inklusive des Finales finden im K.o.-System mit Hin- und Rückspiel statt.

SID

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