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FC St. Pauli plant nach Verlust-Jahr die Gründung einer Genossenschaft

Nach Millionen-Verlust: FC St. Pauli überrascht mit Idee

Der FC St. Pauli will eine Genossenschaft gründen.
Image: Der FC St. Pauli will eine Genossenschaft gründen.  © Imago

Für das Geschäftsjahr 2022/23 strich der FC St. Pauli ein Minus ein. Doch für eine künftige wirtschaftliche Stabilität haben die Vereinsverantwortlichen eine Idee aus der Mitgliedschaft wiederbelebt. Der Kiezklub plant die Gründung einer Genossenschaft.

Der FC St. Pauli will seine wirtschaftliche Situation mit der Gründung einer Genossenschaft verbessern und mehr Eigenkapital aufbauen. Das kündigte Präsident Oke Göttlich am Donnerstagabend auf der Mitgliederversammlung des Vereins im Hamburger Congress Centrum an.

Der Verein habe "eine Idee aus der Mitgliedschaft wiederbelebt und in den vergangenen Monaten geprüft, diskutiert und vorangetrieben", sagte Göttlich vor den mehr als 700 stimmberechtigten Mitgliedern des Tabellenführers der 2. Bundesliga.

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Nach Corona-Jahren wieder auf Wachstumskurs

"Es geht um ein Finanzierungsmodell, das zum FC St. Pauli passt, das auf Teilhabe basiert." Die Voraussetzungen sollen bis zum ersten Halbjahr 2024 geschaffen werden, um eine Genossenschaft zu gründen. "Wir haben den Mut, diesen Schritt zu gehen, aus uns heraus eine eigene Finanzierung auf die Beine zu stellen", sagte er. Weitere Details nannte er nicht.

Wirtschaftlich befindet sich der FC St. Pauli nach den Corona-Jahren wieder auf Wachstumskurs, musste aber im Geschäftsjahr 2022/23 einen Verlust von 4,9 Millionen Euro hinnehmen. Der Umsatz stieg auf die Rekordmarke von 62 Millionen Euro.

dpa

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