Fernandinho will nicht mehr für Brasilien spielen

Seine Familie wurde bedroht

Fernandinho ist nach seinem Eigentor gegen Belgien untröstlich.
Image: Fernandinho will nicht mehr für Brasilien spielen.  © Getty

Seit der WM hat Fernandinho von Manchester City kein Länderspiel mehr für Brasilien bestritten - allerdings nicht aus sportlichen Gründen.

Bei der 1:2-Niederlage im WM-Viertelfinale gegen Belgien hatte Fernandinho in der 13. Minute das Eigentor zum zwischenzeitlichen 0:1 erzielt.

Der Mittelfeldspieler von Manchester City wurde in den sozialen Medien daraufhin rassistisch beleidigt, dabei wurde auch seine Familie bedroht. Seine Mutter musste ihren Instagram-Account sogar aufgrund der Menge an unflätigen Kommentaren schließen.

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Tite gibt Fernandinho noch nicht auf

Aufgrund der Beleidigungen und Bedrohungen habe Fernandinho entschieden, nicht mehr für sein Heimatland aufzulaufen. Das verriet Nationaltrainer Tite im Interview mit SporTV.

"Den ersten Spieler, den ich nach der Weltmeisterschaft berufen wollte, war Fernandinho. Er ist die Nummer eins und ein außergewöhnlicher Spieler", sagte Tite, "aber er hat seiner Familie versprochen, dass er wegen der Drohungen nicht zurückkehren werde."

Der Coach der Selecao haben den 33-Jährigen in einem persönlichen Gespräch aber darum gebeten, nochmal mit seiner Familie zu sprechen, "weil das brasilianische Team sehr stolz darauf ist, einen Spieler mit dieser Würde und Professionalität zu haben".

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