Heiko Westermann: Das müssen die BVB-Spieler begreifen

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Fjörtoft über Bosz

Heiko Westermann hat das System Bosz bei Ajax Amsterdam in der abgelaufenen Saison hautnah miterlebt. Der Abwehrspieler glaubt trotz Krise an den BVB-Trainer und weiß, woran es noch hapert.

"Er kann den Turnaround noch schaffen, aber die Mannschaft muss was dafür tun. Das System kann man nicht von heute auf Morgen verinnerlichen", erklärt der 34-Jährige bei Sky90 - die Kia Fußballdebatte.

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Nach dem verpassten Befreiungsschlag gegen Bayer Leverkusen stärken die Verantwortlichen Trainer Peter Bosz den Rücken. Die Ansprüche beim einstigen Titelkandidaten sind tief gesunken.

Dabei erzählt er aus seiner Zeit in Amsterdam: "Die Spieler mussten lernen, 90 Minuten Gas zu geben. Wenn man 2:0 oder 3:0 führt, darf man nicht aufhören, Fußball zu spielen. Man muss den Gegner vernichten. Das ist das schwierige an diesem System. Es wirkt von Außen echt so, dass die Spieler nur reagieren. Das Spiel von Bosz ist agieren, antizipieren", kritisiert er die BVB-Kicker.

An eine Anpassung seiner Taktik glaubt der Verteidiger nicht: "Bosz wird seiner Linie treu bleiben. Das hat er mir auch erklärt. Er hat immer seine Linie durchgefahren. Er wird sich nicht ändern für irgendeinen Verein. Das wird er bis zum Ende machen", so Westermann.

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Auch Thomas Eichin springt Bosz zur Seite: "Das System ist toll, hat aber seine Schwächen. Das wird Dortmund lernen müssen. Ich finde es richtig, dass man ihm die Zeit gibt. Er ist ein guter Trainer", erklärt der ehemalige Geschäftsführer Sport von Werder Bremen. Für Jan-Age Fjörtoft ist "Bosz' Sturheit Stärke und Schwäche zugleich".

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