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Kein Sane, kein Problem! City jagt eigenen Rekord dank Sterling-Gala

Titelverteidiger in der Premier League gewinnt deutlich gegen West Ham

Robert Gherda

13.08.2019 | 19:27 Uhr

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Premier League, 1. Spieltag: Ohne den am Kreuzband verletzten Leroy Sane ist der englische Meister Manchester City mit einem klaren Sieg in die neue Saison gestartet.

Dank eines überragenden Raheem Sterling startet Manchester City auch ohne den verletzten Leroy Sane mit einem Kantersieg in die neue Premier-League-Saison. Nebenbei baut der Titelverteidiger zwei unfassbare Serien aus.

Titel-Herausforderer Liverpool legte beim deutlichen 4:1-Sieg zum Auftakt der neuen Premier-League-Saison gegen Aufsteiger Norwich City vor, aber Manchester City hatte eine perfekte Antwort parat. Bei West Ham United siegten die Citizens deutlich mit 5:0 und eroberten sofort wieder die Tabellenführung.

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City baut zwei Serien aus

Gleichzeitig baute der amtierende Champion zwei unglaubliche Serien aus. Es war Citys 15. Sieg in Folge - eine längere Serie gab es nur einmal in der Geschichte der Premier League: Ebenfalls Manchester City holte zwischen August und Dezember 2017 sogar 18 Dreier in Serie. Zum anderen gewann der amtierende Champion auch sein achtes Spiel in der Ära Guardiola gegen die Hammers - bei 28:3 Toren.

West Ham war also der perfekte Auftaktgegner, denn nachdem sich im Vorfeld fast alles noch um den angeblich wechselwilligen Leroy Sane drehte, sprach nach dem Kantersieg fast niemand mehr über den Nationalspieler. Sane hatte sich im Community Shield gegen die Reds schwer verletzt, aber für ihn rückte ein anderer Flügelflitzer prompt ins Rampenlicht.

Raheem Sterling war mit drei Toren (51., 75., 90+1.) der Matchwinner in einem vor allem nach der Pause starken Ensemble. Die restlichen Tore erzielten Gabriel Jesus (25.) und Sergio Agüero per Foulelfmeter (86.).

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Guardiola lobt Sterling

Sein Trainer war anschließend voll des Lobes über Sterling: "Ich kenne die besonderen Qualitäten des Spielers, seine Konstanz, Physis, den Abschluss", so Pep Guardiola über den 24-Jährigen. Bereits gegen Liverpool hatte der letztjährige Topscorer der Sky Blues - als er in 51 Pflichtspielen 25 Treffer erzielte - getroffen.

Nun unterstrich er gegen West Ham seine Topform, blieb nach dem Spiel aber bescheiden: "Viel wichtiger war, dass wir als Team gut starten und die drei Punkte holen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns", hob der englische Nationalspieler die Leistung der Mannschaft hervor.

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Mit dieser war Guardiola allerdings trotz des deutlichen Ergebnisses nicht wirklich zufrieden. Der Katalane antwortete mit einem klaren "Nein" auf die Frage, ob ihm die Leistung gefallen habe.

VAR greift drei Mal ein

"In der ersten Halbzeit waren wir schlampig mit unseren Pässen, waren nicht präzise genug. Aber das ist normal. Es war das erste Spiel, auch noch auswärts und Anstoß war um 12:30 Uhr (Ortszeit, Anm. d. Red), es war heiß. Es ist normal", erläuterte Guardiola nach dem Spiel. Und weiter: "Nach der Pause waren wir besser, haben ruhiger gespielt und mehr Pässe gespielt. Nach dem 3:0 war das Spiel entschieden."

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Dieses dritte Tor der Citizens schien bereits kurz zuvor gefallen zu sein, als Jesus nach Sterling-Vorlage einschob, aber der VAR schaltete sich ein und entschied, dass Vorlagengeber Sterling hauchdünn im Abseits stand (54.). Auch das "wirkliche" 3:0 von Sterling wurde vom Video Assistenten überprüft, aber dieses Mal zählte das Tor. Und auch der Elfmeter zum 4:0 durch Agüero wurde nach VAR-Studium wiederholt.

Sterling scherzt bei Twitter

Nach der Partie konnte der dreifache Torschütze über den dreifachen Videobeweis schon schmunzeln: "Bro, warum ist dieses VAR-Ding so sauer auf mich", schrieb Sterling auf Twitter mit einigen lachenden Emojis.

Mit oder ohne VAR - Citys perfekte Antwort auf die Gala der Reds einen Tag zuvor, weckt die Hoffnung, dass sich beiden Schwergewichte auch in dieser Spielzeit wieder zu Höchstleistungen treiben.

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