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Manchester United Transfer: Cristiano Ronaldo findet keinen Verein

300-Mio.-Offerte & Chelsea-Absage: CR7 findet keinen passenden Klub

Cristiano Ronaldo muss wohl bei United bleiben.
Image: Cristiano Ronaldo muss wohl bei United bleiben.  © Imago

Superstar Cristiano Ronaldo hat Manchester United offenbar bereits vor einigen Wochen um Freigabe für einen Wechsel gebeten. Die Red Devils wollen den Portugiesen behalten und haben wohl gute Karten. Denn: Ronaldo findet einfach keinen passenden Klub. Das sind die Gründe.

Fünf Mal gewann Ronaldo den begehrten Ballon d'Or, ebenso oft wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt, zwei Weltfußballer-Trophäen kommen obendrauf. Der Star-Angreifer ist einer der besten Fußballer der Historie und trotzdem scheint keiner den mittlerweile 37 Jahre alten Portugiesen haben zu wollen.

Der Stürmer forciert nach nur einem Jahr bei seiner neuen-alten Liebe Manchester United einen Wechsel und will sich vor der Weltmeisterschaft in Katar im kommenden Winter noch einmal einer neuen Herausforderung widmen. ManUnited hat im vergangenen Jahr keine Titel geholt, spielt in der kommenden Saison nicht Champions League und obendrein fehlt es an Star-Verpflichtungen für die neue Spielzeit. Auf wirklich großes Interesse stößt Ronaldo derzeit allerdings nicht.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

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Tuchel entscheidet sich gegen Ronaldo

Bis zuletzt galt Premier-League-Konkurrent FC Chelsea als möglicher Abnehmer. Laut übereinstimmenden Medienberichten der Daily Mail, The Athletic und des Transfer-Experten Fabrizio Romano wollte der neue Blues-Eigentümer Todd Boehly den 37-Jährigen gerne zum Aushängeschild des Vereins machen.

Letztlich soll der US-Investor allerdings Trainer Thomas Tuchel die Entscheidung überlassen haben. Dieser habe sich gegen einen Transfer Ronaldos entschieden, da er nicht ins System passt. Stattdessen heißt der diesjährige Star-Transfer für die Offensive Raheem Sterling, der für rund 57 Millionen Euro von Manchester City zu Chelsea wechselt. Damit ist die wohl letzte echte Option für Ronaldo vom Tisch. Zahlreiche Top-Klubs haben bereits abgesagt.

Bayern, Real, PSG und Co.: Deshalb passt kein Klub zu Ronaldo

FC Bayern München: Als erste Berichte über den Wechselwunsch Ronaldos die Runde machten, tauchte in den internationalen Medien schnell der FC Bayern als möglicher Abnehmer auf. Ein Transfer zum deutschen Rekordmeister scheint allerdings ausgeschlossen zu sein. Erst kürzlich erklärte Vorstandschef Oliver Kahn beim Kicker: "So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen." Der Portugiese ist mit 37 Jahren nicht nur zu alt, sondern würde wohl das Gehaltsgefüge und damit die natürliche Hierarchie bei den Bayern komplett torpedieren.

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FC Liverpool: Die Reds haben in dieser Transferperiode bereits einen neuen Stürmer präsentiert. Darwin Nunez soll der neue Star im Ensemble von Jürgen Klopp werden, der ohnehin darauf setzt, aus jungen Profis Weltklasse-Spieler zu machen und sich diese nicht als gestandene Stars mit 37 Jahren ins Team holt.

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Manchester City: Auch die Citizens haben in Erling Haaland bereits ihren neuen Stürmer gefunden. Nach den Abgängen von Gabriel Jesus (FC Arsenal) und jüngst Sterling (FC Chelsea) könnte sich in der Offensive allerdings noch etwas tun. Zuletzt wurde hier allerdings mehr über Serge Gnabry (FC Bayern) und Bukayo Saka (FC Arsenal) spekuliert. Ob Ronaldo neben Haaland ins System von Pep Guardiola passt, ist ebenfalls fragwürdig.

Juventus Turin: Erst im letzten Sommer war Ronaldo von der Alten Dame zurück in die Premier League gewechselt. Ein Grund dafür soll der damals neue Trainer Massimiliano Allegri gewesen dein. Der 54-Jährige hat den Juve-Verantwortlichen wohl nahe gelegt, sich vom Portugiesen zu trennen. Laut der Zeitung La Repubblica erklärte der Trainer zu Präsident Andrea Agnelli: "Werden Sie Ronaldo los, er blockiert das Wachstum der Mannschaft und des Klubs." Eine Wiedervereinigung scheint angesichts dessen äußerst unwahrscheinlich.

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Real Madrid: Auch die andere Comeback-Option scheint kein Thema zu sein. Nachdem die Königlichen sich zunächst vom Abgang des Superstars 2018 erholen mussten, ist der diesjährige Champions-League-Sieger wieder oben auf. Der Klub soll sukzessiv verjüngt werden, um eine neue Ära einzuleiten. Eine kostspielige Rückholaktion würde die aktuelle Marschroute konterkarieren.

FC Barcelona: Nach neun Jahren bei Barca-Rivale Real Madrid wäre ein Wechsel zum "Feind" wohl ein kleiner Schock für viele Anhänger der Königlichen. Fakt ist, Ronaldo-Berater Jorge Mendes hat sich mit den Vereinsbossen der Katalanen getroffen. Ob der Portugiese oder ein anderer Klient dabei Thema waren, ist unklar. Neben seiner Real-Vergangenheit spricht allerdings vor allem das offenkundige Interesse der Spanier an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski gegen eine Verpflichtung des ManUnited-Stars.

Paris Saint-Germain: Lionel Messi, Kylian Mbappe und Cristiano Ronaldo. Was in der Theorie nach einer Traumoffensive klingt, wird wohl immer Theorie bleiben. Zwar hat Berater Mendes CR7 laut Le Parisien bei PSG angeboten, doch die Pariser sollen dem Angreifer eine Absage erteilt haben. Im Kader sei schlichtweg kein Platz mehr für noch einen Superstar dieses Kalibers. Ob sich bei weiteren Abgängen noch etwas daran ändert, wird die Zeit zeigen.

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Ein Verkauf von Superstar Cristiano Ronaldo ist für Erik ten Hag, neuer Trainer bei Manchester United, kein Thema.

Mega-Angebot aus Saudi-Arabien reizt Ronaldo wohl nicht

Damit sind die für Ronaldo vorstellbaren Lösungen vorerst alle vom Tisch. Zwar soll es laut den TV-Sendern CNN Portugal und TVI sowie der spanischen Sportzeitung As ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien geben, doch für den Europameister von 2016 steht fest, dass ein Wechsel nur zu einem Top-Klub in Frage kommt, bei dem er sich auf die WM vorbereiten kann. Das Hammer-Angebot soll eine Ablöse von circa 30 Millionen Euro sowie ein Jahresgehalt von rund 125 Millionen Euro für zwei Ronaldo-Saisons beinhalten.

Stand jetzt wird Ronaldo, der aus persönlichen Gründen zunächst nicht mit Trainingslager der Red Devils geflogen ist, wohl bis zum Ende seines Vertrages im Juni 2023 in Manchester bleiben (müssen).

Mehr zum Autor Lars Pricken

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