Mourinho nach Vinicius-Sperre sauer auf La Liga: "Man will ihn fertigmachen"
Vinicius Jr. ist für vier Spiele gesperrt worden. Real-Trainer Jose Mourinho kritisiert jedoch weniger das Strafmaß als den Zeitpunkt der Bekanntgabe unmittelbar vor dem Champions-League-Spiel gegen die AS Rom.
15.10.2026 | 08:46 Uhr
Jose Mourinho wittert nach der Sperre von Vinicius Jr. erneut eine Benachteiligung von Real Madrid. Der Portugiese spricht von einem Versuch, seinen Spieler kurz vor dem Anpfiff zu destabilisieren.
Die Vier-Spiele-Sperre gegen Vinicius Junior sorgt bei Real Madrid für Ärger. Besonders Trainer Jose Mourinho reagierte auf die Entscheidung mit deutlicher Kritik an den Verantwortlichen von La Liga.
Der Hintergrund: Vinicius hatte beim 1:0-Erfolg gegen den FC Villarreal seinen Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen. Nach Eingriff des Videoschiedsrichters wurde der Brasilianer des Feldes verwiesen. Anschließend protestierte der Offensivspieler heftig gegen die Entscheidung.
Zeitpunkt der Veröffentlichung stört Mourinho
Für Mourinho steht jedoch vor allem der Zeitpunkt der Bekanntgabe im Mittelpunkt. Die Sperre wurde nur wenige Stunden vor dem Champions-League-Spiel der Königlichen bei der AS Rom (4:3) veröffentlicht.
"Die machen das jetzt ganz schamlos. Die Katze ist aus dem Sack. Zwei Stunden vor dem Spiel muss ein Spieler erfahren, dass er eine Sperre von vier Spielen hat", erklärte Mourinho.
Der Portugiese sah darin einen klaren Nachteil für seinen Spieler und sein Team. "Man will einen Spieler zwei Stunden vor dem Spiel fertigmachen; das erscheint mir nicht normal", sagte der Real-Coach weiter.
Dabei betonte Mourinho ausdrücklich, dass ihn das Strafmaß selbst weniger störe. Vielmehr fragte er sich, warum die Entscheidung nicht erst nach der Partie oder am darauffolgenden Morgen veröffentlicht worden sei.
Trotz der Aufregung gewann Real Madrid das Champions-League-Spiel bei der AS Rom mit 4:3. Vinicius muss nun allerdings in den kommenden Ligapartien zuschauen. Besonders schwer wiegt sein Ausfall im anstehenden Clasico gegen den FC Barcelona.
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