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Nach 6:2-Gala des HSV: So plant der VfB die Revanche

Zweite Begegnung innerhalb von vier Tagen zwischen HSV und VfB

Niels Babbel

29.10.2019 | 18:28 Uhr

Der VfB Stuttgart ging am Wochenende beim Hamburger SV mit 2:6 unter. Nun haben die Schwaben eine neue Chance.
Image: Der VfB Stuttgart ging am Wochenende beim Hamburger SV mit 2:6 unter. Nun haben die Schwaben eine neue Chance. © DPA pa

Die Rollen scheinen klar verteilt: Nach dem 6:2-Erfolg in der Liga gilt der Hamburger SV im Pokalduell gegen den VfB Stuttgart als klarer Favorit. Doch der VfB hat einen Plan zur Wiedergutmachung.

Die Hanseaten profitierten am Wochenende von vielen individuellen Fehlern des VfB. Insbesondere die Unkonzentriertheiten der Schwaben schraubten das Ergebnis derart in die Höhe, dass VfB-Sportdirektor Sven Mislintat dem HSV nach dem Spiel bereits zum Aufstieg gratulierte.

Zugegeben: Glückwünsche zum Aufstieg kommen nach dem 11. Spieltag deutlich zu früh - dennoch war der spielerische Unterschied zwischen Bundesliga-Absteiger Stuttgart und dem HSV klar erkennbar.

Neuer Wettbewerb, neues Glück

Nach der Liga-Blamage liegt beim VfB nun der Fokus auf die zweite Runde des DFB-Pokals. Dass es dabei ausgerechnet wieder ins Hamburger Volksparkstadion geht, macht die Situation nicht einfacher.

"So viele Fehler wie wir am Samstag gemacht haben, kann man nicht nochmal in einem Spiel machen", sagte Stuttgart-Coach Tim Walter mit ein wenig Galgenhumor auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel: "Ich habe genug Krisen durchlebt in meiner Karriere. Ich kann damit umgehen und gut schlafen".

Walter will Ruhe im VfB-Umfeld verbreiten, um dem HSV mit klarem Verstand zu begegnen. "Ich bin überzeugt von unserer Qualität. Wir müssen beharrlich weiter daran arbeiten", forderte der Trainer. "Wir müssen die Jungs erziehen, mit dem Druck umzugehen".

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VfB-Coach Walter geht optimistisch in das Pokalspiel gegen den HSV

Personalsituation ähnlich wie am Wochenende

Die Abschlussqualitäten von Stürmer Hamadi Al Ghaddioui wurden bei der Pleite am Wochenende schmerzlich vermisst. Auch für das Pokalspiel ist er fraglich. Walter wolle mit ihm kein Risiko gehen. Holger Badstuber könnte nach seiner Liga-Sperre hingegen zurückkehren und die Defensive des VfB verstärken, um nicht wieder unter die Räder zu kommen.

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HSV will sich nicht irritieren lassen

Trotz des deutlichen Sieges am Wochenende ist der HSV gewarnt. Zwar ist die Stimmung beim Hamburger Sportverein im Vergleich zum VfB spürbar besser, dennoch liegen die Hamburger in der Liga weiterhin nur vier Punkte vor den Schwaben. Nach dem Erfolg über den VfB träumen die HSV-Fans vom Aufstieg und auch Trainer Dieter Hecking ist zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Dennoch warnt er.

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"Am Dienstag erwartet uns ein anderer Wettbewerb. Das letzte Jahr hat gezeigt, wie weit es gehen kann - und wir wollen auch dieses Jahr weit kommen. Das Liga-Spiel ist abgehakt, jetzt geht der volle Fokus auf die Pokal-Partie", so der 55-Jährige nach dem Liga-Erfolg.

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