Spielmanipulation: Zwangsabstieg für belgischen Pokalsieger

Wegen "Handlungen zur Verfälschung des Wettbewerbs"

Der belgische Pokalsieger KV Mechelen wurde wegen Spielmanipulation mit dem Zwangsabstieg bestraft.
Image: Der belgische Pokalsieger KV Mechelen wurde wegen Spielmanipulation mit dem Zwangsabstieg bestraft.  © DPA pa

Der belgische Pokalsieger und Erstliga-Aufsteiger KV Mechelen ist wegen Spielmanipulation mit dem Zwangsabstieg belegt worden. Zudem darf der Klub nicht an der Europa League teilnehmen.

Das entschied der belgische Fußballverband KBVB. Mechelen muss in der kommenden Saison weiter in der zweiten Liga spielen und geht dort mit einem Punktabzug von zwölf Zählern in die Spielzeit. Weiterhin wurde Mechelen für eine Saison aus dem nationalen Pokalwettbewerb ausgeschlossen.

Klub beteuert Unschuld

Laut offizieller Mitteilung des KBVB wurde das Verhalten zweier Funktionäre des Klubs bestraft, die ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen seien. Zudem werden drei Spielerberater beschuldigt, "Handlungen zur Verfälschung des Wettbewerbs" vorgenommen zu haben. Mechelen kann innerhalb einer Woche Berufung gegen das Urteil einlegen.

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"Wir verstehen diese Entscheidung nicht, wir sind unschuldig", teilte der Klub mit. "Wir schauen uns den Fall an und planen, Rechtsmittel einzulegen", hieß es weiter.

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Sport-Informations-Dienst (SID)