Wegen Alvarez-Kontakt: FC Barcelona vom Verband bestraft
Der FC Barcelona muss nach dem geplatzten Transfer von Julián Álvarez eine Geldstrafe zahlen.
28.10.2026 | 10:38 Uhr
Hintergrund sind unerlaubte Kontakte zum Stürmer von Atlético Madrid. Die Beschwerde der Rojiblancos hatte nun Erfolg, auch wenn die Sanktion eher symbolischen Charakter besitzt.
Der FC Barcelona wird vom spanischen Fußballverband RFEF zur Kasse gebeten. Laut der Mundo Deportivo müssen die Katalanen eine symbolische Strafe in Höhe von 602 Euro zahlen. Grund ist ein Verstoß gegen Artikel 133 der Verbandsregeln, der die "Nichtbeachtung von Anordnungen, Weisungen, Vereinbarungen oder satzungsmäßigen Pflichten" regelt.
Barcelona kontaktiert Alvarez unerlaubt
Die Transfersage um Julian Alvarez war im vergangenen Sommer eines der großen Themen der Wechselperiode. Barca warb öffentlich um die Dienste des Argentiniers und war bereit, 100 Millionen Euro zu bezahlen. Atletico Madrid lehnte ab. Alvarez selbst war darüber wenig begeistert und übte öffentlich Druck auf Atletico aus. Es kam zum Bruch zwischen dem 26-Jährigen und den Madrilenen, der so weit führte, dass Alvarez von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde.
Die Rojiblancos hatten bereits im Juni Beschwerde gegen die Katalanen eingereicht. Sie warfen dem Klub von Hansi Flick, vor mit dem Stürmer Kontakt aufgenommen zu haben, ohne vorher darüber informiert worden zu sein. Zu dieser Information an Atletico wäre Barca verpflichtet gewesen. Auch der spanische Verband sieht darin einen Regelbruch und sanktioniert den FC Barcelona jetzt mit einer symbolischen Geldstrafe.
Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.