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0:1 bei Bodö/Glimt! Diese drei Probleme muss der BVB jetzt lösen

Borussia Dortmund kassiert beim FK Bodö/Glimt die erste echte Enttäuschung der Saison. Beim 0:1 in Norwegen offenbart der BVB überraschende Schwächen. Vor allem drei Baustellen wurden am Polarkreis deutlich sichtbar.

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Der BVB patzt bei Bodo/Glimt und kassiert die erste Saisonniederlage

Mutlos, ideenlos und ohne Rhythmus: Die Niederlage gegen Bodö/Glimt wirft Fragen auf. Warum Dortmund offensiv kaum stattfand, weshalb Felix Nmecha inzwischen unverzichtbar wirkt und wieso Konstantinos Karetsas mehr Unterstützung braucht.

Borussia Dortmund ist in der Champions League überraschend ausgebremst worden. Das 0:1 beim FK Bodö/Glimt fühlt sich dabei wie ein Wirkungstreffer zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt an. Nach einem insgesamt gelungenen Saisonstart und mehreren überzeugenden Auftritten offenbarte der BVB am Polarkreis Schwächen, die zuletzt kaum sichtbar waren.

Vor allem drei Punkte dürften die Dortmunder Verantwortlichen und das Trainerteam nun intensiv beschäftigen.

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BVB-Geschäftsführer Lars Ricken analysiert die 0:1-Niederlage von Borussia Dortmund bei Bödö/Glimt am 2. Champions-League-Spieltag. Er antwortet auf die Frage, ob die ''B-Elf'' der Schwarz-Gelben genug Qualität habe.

1. Wo war der Mut?

In einem Punkt herrschte nach dem Abpfiff Einigkeit: Dem BVB fehlte über weite Strecken schlicht der Mut. Die Dortmunder agierten zu passiv, spielten häufig den einfachen Sicherheitsball und entwickelten besonders im ersten Durchgang kaum offensive Durchschlagskraft.

Umso erstaunlicher war dieser Auftritt, weil die Mannschaft in den vergangenen Wochen eigentlich Selbstvertrauen getankt hatte. Statt mit Überzeugung nach vorne zu spielen, ließ sich Dortmund vom aggressiven und mutigen Auftreten der Gastgeber den Schneid abkaufen. Der BVB wirkte gehemmt, fand kaum Zugriff auf die Partie und ließ die nötige Entschlossenheit vermissen.

Die entscheidende Frage bleibt deshalb: Warum konnte die Mannschaft ihre zuletzt gezeigten Leistungen diesmal nicht auf den Platz bringen? Eine wirklich überzeugende Antwort darauf blieb nach der Partie aus.

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Felix Nmecha verliert mit Borussia Dortmund mit 0:1 bei Bodo/Glimt in Norwegen. Nach der Niederlage analysiert der Mittelfeldspieler die Partie und an welchen Elementen es heute gefehlt hat.

2. Ohne Nmecha fehlt der Rhythmus

Die Partie in Norwegen hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert Felix Nmecha inzwischen für den BVB besitzt. Der Nationalspieler saß zunächst nur auf der Ersatzbank und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

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Mit seiner Hereinnahme veränderte sich das Dortmunder Spiel jedoch spürbar. Mit ihm auf dem Feld war sofort mehr Zug im Spiel, die Bälle kamen an und die Statik stimmte wieder. Kurzum: Mit seiner individuellen Klasse hebt er das Niveau. Nmecha ist der Taktgeber - seine Einwechslung hat gezeigt, dass er für dieses Team aktuell unverzichtbar ist.

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BVB-Sportdirektor Ole Book analysiert kurz nach Spielende die 0:1-Niederlage von Borussia Dortmund beim norwegischen Champions-League-Gegner Bödö/Glimt. Er bemängelt die fehlende Schärfe im Spiel der Schwarz-Gelben.

3. Karetsas braucht mehr Unterstützung

Konstantinos Karetsas sucht weiterhin nach seiner optimalen Rolle im Dortmunder Spiel. Am MIttwochabend gelang es dem Neuzugang kaum, entscheidende Akzente zu setzen. Allerdings lag das nicht allein an ihm.

Immer wieder fehlten passende Anspielstationen, häufig war Karetsas auf sich allein gestellt. Seine Kreativität kann jedoch nur dann Wirkung entfalten, wenn Mitspieler nachrücken und ihm entsprechende Räume öffnen. Zudem investiert der Offensivspieler viel Arbeit gegen den Ball, wodurch ihm in der Offensive oftmals die nötigen Freiräume fehlen.

Hier ist die gesamte Mannschaft gefragt. Gemeinsam mit dem Trainerteam müssen Lösungen gefunden werden, um Karetsas deutlich besser einzubinden. Denn genau für Qualitäten wie Kreativität, Spielwitz und überraschende Momente wurde er verpflichtet.

Fazit

Das 0:1 in Bodö ist kein Grund zur Panik, aber ein deutlicher Warnschuss. Der BVB offenbarte eine ungewohnte Mutlosigkeit, ist aktuell stark von Felix Nmecha abhängig und bekommt die Stärken von Konstantinos Karetsas noch nicht konstant auf den Platz. Gelingt es Dortmund, diese Baustellen schnell zu beheben, dürfte der Dämpfer aus Norwegen lediglich eine kurze Momentaufnahme bleiben.

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