3. Liga: Duisburg jubelt spät, Fortuna Düsseldorf gewinnt bei Jahn Regensburg

Der MSV Duisburg hat in der 3. Liga mit einem späten 2:1 gegen den TSV Havelse zurück in die Erfolgsspur gefunden. Der Spitzenreiter profitierte nach einer Gelb-Roten Karte für Havelse von langer Überzahl und entschied die Partie in der Nachspielzeit.

Der MSV Duisburg feiert einen dramatischen Sieg.
Image: Der MSV Duisburg feiert einen dramatischen Sieg.  © Imago

Der MSV Duisburg reagierte auf die erste Saisonniederlage mit einem Heimsieg. Gegen den TSV Havelse brauchten die Zebras jedoch bis zur 94. Minute für den entscheidenden Treffer. Auch Fortuna Düsseldorf jubelt.

Der MSV Duisburg hat in der 3. Liga nur drei Tage nach seiner ersten Saisonniederlage wieder in die Spur gefunden - dabei aber die Nerven seiner Fans kräftig strapaziert. Der Spitzenreiter kam gegen den TSV Havelse nach 30-minütiger Überzahl noch zu einem späten 2:1 (0:1) und festigte die Tabellenführung mit nun 15 Punkten aus sechs Spielen. Verfolger Viktoria Köln gewann am Dienstagabend 3:1 (1:0) beim SV Meppen und bleibt dem MSV mit zwölf Punkten auf den Fersen.

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Nicht mehr weit entfernt ist mittlerweile auch Fortuna Düsseldorf (zehn Punkte): Der Zweitliga-Absteiger, der Duisburg am vergangenen Samstag die erste Saisonniederlage zugefügt hatte, gewann bei Jahn Regensburg mit 2:1 (1:1). Nach dem schwachen Saisonstart war es der zweite Sieg in Folge und der dritte aus den vergangenen vier Spielen. Am Mittwochabend können Rot-Weiss Essen (bei Waldhof Mannheim) und Preußen Münster (gegen den 1. FC Saarbrücken) mit Siegen wieder an Duisburg heranrücken.

Fortuna Düsseldorf jubelt bei Jahn Regensburg.
Image: Fortuna Düsseldorf jubelt bei Jahn Regensburg.  © Imago

Später Jubel

Der MSV lief im eigenen Stadion lange einem Rückstand hinterher, in der ersten Hälfte traf Donald Nduka (39.) für Havelse. Nach der Pause entwickelte Duisburg dann größeren Druck, in diese Phase fiel auch die Gelb-Rote Karte gegen Havelses Yannick Mausehund (64.). Es schien dennoch beim Ausgleich durch Patrick Sussek (79.) zu bleiben, die Fans in Duisburg bedachten die Leistung immer wieder mit Pfiffen - erst in der Nachspielzeit brachte ein Eigentor durch Dennis Duah (90.+4) doch noch den MSV-Sieg.

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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