BVB: Witsel schaltet Anwalt für Transfer ein
Transferpoker um den Belgier ist ins Stocken geraten
04.08.2018 | 13:38 Uhr
Axel Witsel wird seit geraumer Zeit heftig mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Nachdem der Transfer des Belgiers von Tianjin Quanjian zum BVB ins Stocken geraten ist, will Witsel nun Schwung in die Angelegenheit bringen.
Der Mittelfeldspieler hat laut übereinstimmenden belgischen Medienberichten seinen Anwalt nach China geschickt, um zwischen seinem Klub und den Schwarz-Gelben um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc zu vermitteln.
Witsel-Vertrag: Verwirrungen um Ausstiegsklausel
Dies ist nötig, da die Parteien jeweils andere Ansichten bei den Transfermodalitäten haben. Witsels Vertrag in Fernost läuft noch bis Dezember 2019. Die Borussia ist davon überzeugt, dass sie die Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro ziehen kann.
Die Chinesen pochen jedoch darauf, dass die entsprechende Klausel nur für das Transferfenster vom 01. Januar bis 28. Februar gültig gewesen sei und die Ablösesumme deshalb frei verhandelbar ist.
Sousa geht von Witsel-Verbleib aus
"Die Klausel kann nur während des Transferfensters aktiviert werden. Jetzt, da das Transferfenster geschlossen hat, wird der Wechsel nicht passieren", geht Quanjian-Coach Paulo Sousa von einem Verbleib des Belgiers aus.
Laut des Übungsleiters soll Witsel wohl am 5. August wieder ins Training bei den Chinesen einsteigen. Derzeit befindet er sich aufgrund der WM noch im Urlaub.