"Drei Spieler vergiftet": Senegal-Spieler Jakobs erhebt nach Afrika-Cup-Finale schwere Vorwürfe
Nach dem Triumph im Finale erhebt Ismail Jakobs schwere Anschuldigungen. Drei seiner Mitspieler kollabierten. War es ein gezielter Anschlag auf den neuen Afrikameister? Der Skandal nimmt seinen Lauf.
23.01.2026 | 18:11 Uhr
Nach dem Sieg im Finale des Afrika-Cups gegen Gastgeber Marokko hat Ismail Jakobs schwere Vorwürfe erhoben. "
"Ich kann es nicht genau sagen, aber meine persönliche Vermutung ist, dass drei Spieler von uns vergiftet worden sind", sagte der in Köln geborene Senegalese im Interview mit Sportdigital.
"Es war nicht irgendwie eine normale Lebensmittelvergiftung. Es sind drei Spieler zusammengebrochen. Das war schon sehr, sehr gruselig", sagte Jakobs und betonte: "Ich will keinen beschuldigen, aber das war definitiv kein Zufall."
Drei Spieler mussten ins Krankenhaus
Sowohl Krepin Diatta, der eigentlich in Senegals Startelf stehen sollte, als auch Ousseynou Niang waren schon vor dem Spiel aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Niang musste während des Warm-ups umringt von seinen Mitspielern in die Kabine begleitet werden. In der Halbzeit war Pape Matar Sarr dann laut Jakobs zusammengebrochen. Die drei Spieler hätten die Nacht über im Krankenhaus bleiben müssen.
Skandal-Szenen und Elfmeter-Drama im Finale
Beim Finale hatte es skandalöse Szenen gegeben, es stand kurz vor dem Abbruch. Marokko hatte unmittelbar vor Schluss einen Elfmeter bekommen, wegen der Entscheidung waren Senegals Spieler vom Platz gegangen. Erst nach langer Unterbrechung ging es weiter - und Brahim Diaz verschoss den Elfmeter. In der Verlängerung traf Pape Gueye (94.) zum 1:0 (0:0).
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