Irre! Erstes Training von Schalke-Neuzugang Edin Dzeko vor über 1000 Fans
Mehr als tausend Fans begrüßen Edin Dzeko beim ersten Schalke-Training. Die Fanshops erleben einen Ansturm auf Trikots mit seinem Namen. Gegen Kaiserslautern soll der Bosnier schon zum Kader gehören.
23.01.2026 | 18:09 Uhr
Neuzugang Edin Dzeko hat einen Hype auf Schalke ausgelöst. Zum öffentlichen Training am Freitagvormittag kamen rund 1.200 Fans, um sich die erste Einheit mit dem 39 Jahre alten bosnischen Stürmerstar anzuschauen.
Gleichzeitig erlebten die Fanshops und mobile Stände mit Fanutensilien am Vereinsgelände des Zweitligisten einen Ansturm. Tausende Trikots mussten gleich am ersten Tag nach der Verpflichtung des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs mit seinem Namen beflockt werden.
Die Nachfrage war so groß, dass der Klub am Freitagnachmittag über die sozialen Medien mitteilte: "Aufgrund der überwältigenden Nachfrage ist der Flock von Edin Dzeko aktuell leider ausverkauft, wird aber kurzfristig wieder verfügbar sein."
"Edin ist gesund und absolut fit"
Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern (13.30 Uhr, live bei Sky Sport) sagte Schalkes Trainer Miron Muslic, Dzeko sei "gesund und absolut fit und wir werden ihn am Sonntag dabei haben". Muslic warnte allerdings vor übertriebener Euphorie. "Es spielt nicht Edin Dzeko gegen Kaiserslautern, sondern Schalke gegen Kaiserslautern."
Am Donnerstag hatte die Verpflichtung Dzekos für Aufsehen gesorgt. Der deutsche Meister von 2009 (mit dem VfL Wolfsburg) soll das Offensivspiel des Zweitliga-Tabellenführers beleben. Mit nur 22 Toren aus 18 Spielen ist Schalke für einen Spitzenreiter bislang ungewöhnlich harmlos im Angriff.
Dzeko: Neuanfang nach Halbjahr in Florenz
Für Dzeko ist es noch einmal ein Neuanfang. Der einstige europäische Topstürmer war vor 15 Jahren aus Wolfsburg zu Manchester City gewechselt und hatte anschließend noch bei der AS Rom, Inter Mailand, Fenerbahce Istanbul und zuletzt bei der AC Florenz gespielt. In der Toskana war Dzeko aber kaum noch zum Zug gekommen.
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