HSV-Star Miro Muheim fehlt wegen Sprunggelenksverletzung im Saisonendspurt
Linksverteidiger Muheim kann im Kampf gegen den Abstieg in den letzten vier Partien wohl nicht mehr eingreifen. Auch Teamkollege Otele fehlt für zwei Spiele.
21.04.2026 | 14:12 Uhr
Bitterer Rückschlag im Abstiegskampf: Für Linksverteidiger Miro Muheim (28) vom Hamburger SV ist die Saison wohl beendet.
Der Schweizer hat sich im Nordderby bei Werder Bremen (1:3) eine Verletzung an der vorderen Syndesmose im rechten Sprunggelenk zugezogen", wie der Tabellen-14. der Bundesliga am Dienstag nach einer MRT-Untersuchung mitteilte. Damit wird Muheim Trainer Merlin Polzin im Saisonendspurt "voraussichtlich" nicht mehr zur Verfügung stehen, wie es weiter hieß.
Für den HSV kommt der Ausfall von Stammspieler Muheim, der nur aufgrund von Sperren lediglich zwei Partien verpasste, zur Unzeit. Zwar hat der Traditionsklub noch fünf Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen FC St. Pauli auf dem Relegationsrang, doch der Trend spricht gegen die Hanseaten, die aus den letzten fünf Bundesliga-Partien nur zwei Zähler holten. Und das Restprogramm hat es mit Partien gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr LIVE & EXKLUSIV bei Sky Sport), bei Eintracht Frankfurt, gegen den SC Freiburg und am letzten Spieltag bei Bayer Leverkusen durchaus in sich.
Otele fehlt gesperrt
Zudem ist Angreifer Philip Otele (27) vom nach seiner Roten Karte im Nordderby vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für zwei Spiele gesperrt worden. Das Urteil ist allerdings laut einer DFB-Mitteilung noch nicht rechtskräftig. HSV-Vorstand Eric Huwer hatte bereits am Sonntag angedeutet, dass der HSV gegen eine Sperre für mehr als eine Partie Einspruch einlegen würde.
Otele hatte in der Schlussphase der hitzigen Partie Bremens Cameron Puertas gefoult und war daraufhin in der 79. Minute von Schiedsrichter Florian Exner des Feldes verwiesen worden. Huwer sagte am Sonntag, dass sich die Hamburger wegen der strittigen Schiedsrichterentscheidungen in der Partie "durchaus benachteiligt" gefühlt hätten.
Neben Otele sahen auch Co-Trainer Loic Fave und Physiotherapeut Tim Roussis die Rote Karte, beide wurden mit einem Innenraumverbot für ein Spiel belegt. Diese beiden Urteile sind bereits rechtskräftig.
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