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iTunes, Spotify und Co.: Die Sendung zum Nachhören

Podcast: Wontorra - der o2 Fußball-Talk mit Klaus Allofs

Sky Sport

03.12.2018 | 00:48 Uhr

Klaus Allofs und Thomas Berthold sind zu Gast bei ''Wontorra - der o2 Fußball-Talk''.
Image: Klaus Allofs und Thomas Berthold sind zu Gast bei ''Wontorra - der o2 Fußball-Talk''. © Sky

In "Wontorra – der o2 Fußball-Talk“ diskutierten Klaus Allofs, Thomas Berthold und Co. unter anderem über den FC Bayern. Hier gibt's die komplette Sendung zum Nachhören im Podcast.

Allofs bei Wontorra: Die ganze Sendung im Podcast

Die besten Stimmen aus der Sendung

Klaus Allofs (ehemaliger Geschäftsführer Werder Bremen und VfL Wolfsburg)

zur Rückendeckung für Niko Kovac von der Führung des FC Bayern München: "Die Aussagen, die die Bayern-Verantwortlichen jetzt auf der Jahreshauptversammlung gemacht haben, sind ja eigentlich nur eine Folge der Aussagen nach dem Düsseldorf-Spiel. Da hat man die Tür ein bisschen aufgemacht, deswegen musste man jetzt handeln. Wenn man die Tür nur einen Spalt aufmacht, dann geht die Diskussion los. Deswegen gibt es immer nur: Bekenntnis zum Trainer, Bekenntnis zum Trainer, Bekenntnis zum Trainer. Ansonsten hat man keine Ruhe und dann fängt es auch bei den Spielern an zu wackeln und eine Lawine kommt ins Rollen."

über die Zielsetzung Bremens, sich für die Europa League zu qualifizieren: "Das war sehr mutig. Das ist immer eine Gratwanderung. Wenn man kein hohes Ziel ausgibt, ist man ängstlich oder hat keine Ambitionen. Ich glaube, Bremen wurde auch von den eigenen Fans ein bisschen dahin getrieben. Die haben gesagt, jetzt muss eigentlich mehr kommen, wir haben uns in den vergangenen Jahren immer ein bisschen gesteigert. Ich finde es auch grundsätzlich nicht verkehrt, dass man die Spieler fordert. Aber bei Werder muss viel zusammenkommen, man darf keine Verletzten haben, mit Philipp Bargfrede ist aber wieder ein wichtiger Spieler verletzt. Vorne sind sie abhängig, ob Max Kruse funktioniert und Tore macht oder vorbereitet. Der Torwart muss so halten wie er das eigentlich zuletzt gemacht hat. Wenn alles zusammenkommt, hat Bremen schon eine gute Chance oben mitzuspielen, aber es kann eben auch eine Serie kommen, in der man drei Spiele hintereinander verliert. Der Zug ist noch nicht abgefahren."

über die Kritik der Mitglieder an Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung: "Ich glaube, das war eine große Überraschung für ihn. Ich glaube, er ist im Innersten der Überzeugung, dass alle Bayern-Fans hinter ihm stehen, dass er so viel geleistet hat für den Verein, dass er den Verein irgendwann vorbereitet übergeben wird. Diese Überzeugung hat er. Ich glaube nicht, dass er die Situation so eingeschätzt hat, dass in den vergangenen Wochen und Monaten einige Dinge passiert sind - auch von seiner Seite, die nicht Bayern-like waren. Dadurch hat er ein bisschen seine Unantastbarkeit oder Immunität verloren hat. Dass Leute es dann wagen, ihn so zu kritisieren, dass es so ein Pfeifkonzert gibt, das ist schon außergewöhnlich. Da muss vorher schon etwas passiert sein."

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Klaus Allofs spricht über die Situation von Uli Hoeneß beim FC Bayern (Videolänge 01:27 Minuten).

über Mega-Einkäufe bei Bayern München: "Die Topstars wollen eine echte Chance haben, die Champions League zu gewinnen. Das liegt im Moment in weiter Ferne beim FC Bayern. Ich glaube auch, dass 200 Millionen, die sich nach ganz, ganz viel Geld anhören, nicht genug sind, um sich die ersten Drei aus dem Regal zu nehmen und zu sagen, ich möchte den und den und den. Da reichen 200 Millionen nicht aus. Ein gutes Scouting ist gefragt. Man muss sehr intelligent jetzt einkaufen."

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Klaus Allofs ist skeptisch, ob die Bayern mit 200 Millionen einen Topstar nach München locken können (Videolänge 01:04 Minuten).

über die Verbannung von Paul Breitner von der Münchner Ehrentribüne: "Als Verantwortlicher mag man es natürlich nicht so gern, wenn Querschläger von Ex-Spielern kommen. Auf der anderen Seite muss man auch eine gewisse Toleranz zeigen und ich glaube, was Paul Breitner angeht, ist er einfach zu weit gegangen. Er hat seine Verdiente für den Verein. Da sollte Uli Hoeneß milder sein."

Thomas Berthold (Weltmeister 1990 und ehemaliger Bayern-Spieler) ...

zur Trainerdiskussion beim FC Bayern München: "Die Trainerdiskussion ist bis zur Winterpause beendet. Ich glaube nicht, dass sie noch schauen, wie die Spiele demnächst ausgehen, ob in die eine oder andere Richtung. Dann kannst du im Winter ein kleines Zwischenfazit ziehen. Die ganz großen Trainer - ob es Antonio Conte oder Zinedine Zidane sind - würden in der Winterpause ja gar nicht kommen. Die fangen in der Sommerpause an. Und das ist das nächste Thema: Die kommen meistens mit einem großen Stab. Das wollen sie wieder nicht, weil das auch gewisse Risiken birgt, also wird der Markt schon kleiner. Dann wollen sie auch einen deutschsprachigen Trainer haben, dann wird der Markt nochmal kleiner. Du hast da nicht mehr so viele Optionen und irgendwann musst dich entscheiden. Du musst ja auch planen für die nächste Saison."

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1:48
Bei Wontorra - der o2-Fußball-Talk analysiert Weltmeister Thomas Berthold im VIDEO (Länge: 1:48 Min.) die aktuelle Situation um Trainer Niko Kovac.

zur Kompetenzverteilung bei den Münchnern: "Das große Thema in dem Klub ist ein anderes: Sie geben zu viel Angriffsfläche. Du musst eine klare Kompetenzverteilung definieren, denn wenn die Spieler wissen, du kannst einmal da hin fahren, da einmal einen Kaffee trinken und reden. Mit jedem Gespräch wird der Trainer geschwächt. Das ist ein Thema, das Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge betrifft. Das heißt, sie müssen in sich gehen und sich grundsätzlich die Frage stellen, ist das noch zeitgemäß oder nicht? Ich glaube, es ist nicht mehr zeitgemäß, weil so wird es für jeden Trainer und Sportdirektor schwer, der im Amt ist."

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Thomas Berthold erklärt bei Jörg Wontorra, warum sich der FC Bayern bereits im Sommer um Oliver Kahn bemühen sollte (Videolänge 02:19 Minuten).

Sky Experte Jan Aage Fjörtoft ...

über Oliver Kahn als möglichen Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge:"Im Sport ist es so: Die Leader sagen immer, bei der nächsten Wahl kommt ein Neuer, bei der nächsten Wahl - und plötzlich sind sie 81. Wenn Oliver Kahn denn irgendwann zu Bayern kommt, schwächt ihn diese Aussage. Er ist plötzlich wie Prinz Charles: Er wartet und wartet bis die Königin stirbt und plötzlich stirbt er vorher. Man kann einem doch nicht sagen, warte zweieinhalb Jahre, dann hast du vielleicht eine Chance."

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