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Tobias Strobl kritisiert Wölfe-Fans trotz 5:1-Sieg mit deutlichen Worten und bezieht Stellung zu Eriksen

Der erste Heimsieg seit Januar sorgte beim VfL Wolfsburg eigentlich für Erleichterung. Doch nach dem 5:1 gegen Darmstadt sprach Trainer Tobias Strobl bei Sky Sport vor allem über die eigenen Fans. Die Pfiffe beim Stand von 1:1 konnte der Coach überhaupt nicht nachvollziehen.

Sportlich verlief der Abend für den VfL Wolfsburg nahezu perfekt. Mit dem 5:1 gegen Darmstadt feierten die Niedersachsen den ersten Heimsieg seit Monaten und hielten Anschluss an die Aufstiegsplätze. Nach der Partie richtete Tobias Strobl den Fokus jedoch auf die Atmosphäre im Stadion und kritisierte die Reaktion der eigenen Anhänger mit deutlichen Worten.

Tobias Strobl hat trotz des 5:1-Heimsiegs des VfL Wolfsburg gegen den SV Darmstadt 98 die eigenen Fans scharf kritisiert. Die Anhänger hatten ihre Mannschaft beim Stand von 1:1 ausgepfiffen, obwohl die Niedersachsen zuvor weite Teile der Partie kontrolliert hatten. Erst mit dem Treffer von Robert Glatzel kurz vor der Pause drehte sich die Stimmung wieder. Der Sieg war zugleich Wolfsburgs erster Heimerfolg seit Januar.

Strobl reagiert emotional auf die Pfiffe

"Völlig unverständlich", reagierte Strobl bei Sky Sport auf die Pfiffe gegen das eigene Team und erklärte: "Wir haben gesagt, wir gehen hier einen Weg, zu dem wir uns committed haben, auch mit den Zuschauern commited haben. Ich finde, dass wir ein brutal dominantes Spiel gemacht haben, auch in der ersten halben Stunde. Natürlich darf dir so ein Aufbaufehler nicht passieren, aber das gehört zu diesem Weg dazu."

Besonders mit Blick auf die Leistung seiner Mannschaft fehlte ihm das Verständnis für die Reaktion auf den Rängen: "Die Jungs geben alles, sie reißen sich den Hintern auf. Die Zuschauer wollten das sehen, das bekommen sie und sie kriegen sogar noch eine Spielidee. Dann klappt es vielleicht fünf, sechs Minuten lang nicht und dann kommen die Pfiffe. Die habe ich heute nicht verstanden."

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Trotzdem schlug der Wolfsburg-Coach am Ende versöhnliche Töne an. "Die Connection war immer gut bis jetzt, darum haben mich die Pfiffe auch überrascht. Die kamen für mich aus dem Nichts", sagte Strobl. Nach dem Schlusspfiff habe man dann gespürt, "dass eine Last abgefallen" sei.

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Klare Worte auch zur Zukunft von Eriksen

Auch zu Christian Eriksen äußerte sich Strobl nach dessen erneutem Zusammenbruch im Sommer. Auf die Frage, ob ein Karriereende aus menschlicher Sicht nachvollziehbar wäre, antwortete der Wolfsburger Trainer: "Da muss ich als Trainer aufpassen. Aber als Mensch würde ich aufhören." Damit bezog Strobl klar Stellung in der Debatte um die Zukunft des dänischen Nationalspielers.

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