2. Bundesliga, 1. Spieltag: Erkenntnisse nach Siegen von HSV und 1. FC Kaiserslautern

Auftakt-Erkenntnisse: Terodde-Nachfolger & kein Topfavorit

Robert Glatzel bejubelte in Braunschweig zwei Tore.
Image: Robert Glatzel bejubelte in Braunschweig zwei Tore.  © Imago

Ein Topkandidat auf die Torjägerkrone steht nach dem 1. Spieltag in der 2. Bundesliga fest. Das Aufstiegsrennen dagegen wird spannend.

Der Ball rollt wieder im deutschen Profifußball. Nach dem Zweitliga-Auftakt an diesem Wochenende ist die Sommerpause beendet. Wie zu erwarten, haben noch nicht alle Teams am 1. Spieltag ihre Topform erreicht, auf die Trainer kommt noch viel Arbeit zu.

Drei Dinge lassen sich aber schon jetzt mit Blick auf die restliche Saison feststellen. (Die 2. Bundesliga live auf Sky)

Sky Sport nennt drei Erkenntnisse zum Zweitliga-Auftakt.

2. Bundesliga: Spielplan & Ergebnisse
2. Bundesliga: Spielplan & Ergebnisse

Wann steigt welches Spiel in der 2. Bundesliga? Hier geht es zum Spielplan und den Ergebnissen.

1. Offenes Aufstiegsrennen:

Der 1. Spieltag bestätigte, was einige Experten schon vor der Saison ahnten: Das Aufstiegsrennen ist so offen wie lange nicht. Es gibt diesmal keine absoluten Top-Favoriten wie in der vergangenen Saison Schalke und Werder.

Der HSV will im fünften Anlauf endlich die Rückkehr in die Bundesliga schaffen, aber schon der Auftakt in Braunschweig zeigte, dass das erneut kein leichtes Unterfangen wird. Erst nach der Pause kamen die Hamburger besser ins Spiel. Angesichts zahlreicher Eintracht-Chancen war der 2:0-Sieg des Walter-Teams insgesamt glücklich.

Der doppelte Torschütze Robert Glatzel prognostizierte bei Sky: "Es wird kein Selbstläufer, jedes Spiel wird hart umkämpft".

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Als ärgste Konkurrenten für den HSV hatte der frühere Hamburger Heiko Westermann im Sky Interview St. Pauli, Nürnberg, Düsseldorf und Hannover ausgemacht. Am überzeugendsten aus diesem Quartett trat der FC St. Pauli auf. Doch auch für die Kiez-Kicker wurde es im Topspiel gegen Nürnberg nach furiosen 15 Minuten beim 3:2-Erfolg am Ende fast noch einmal eng.

ZUM DURCHKLICKEN: Die neuen Zweitliga-Trikots

  1. SSV JAHN REGENSBURG: Das neue Trikot der Oberpfälzer kostet 59€.
    Image: SSV JAHN REGENSBURG: Das neue Trikot der Oberpfälzer kostet 59€. © DPA pa
  2. ARMINIA BIELEFELD: Das neue Trikot der Ostwestfalen kostet 59,95€.
    Image: ARMINIA BIELEFELD: Das neue Trikot der Ostwestfalen kostet 59,95€. © DPA pa
  3. 1. FC MADGEBURG: Das neue Trikot des FCM kostet 59,95€.
    Image: 1. FC MADGEBURG: Das neue Trikot des FCM kostet 59,95€. © DPA pa
  4. FC ST. PAULI: Das neue Trikot der Hamburger kostet 69,95€.
    Image: FC ST. PAULI: Das neue Trikot der Hamburger kostet 69,95€. © DPA pa
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    Image: SC PADERBORN: Das neue Trikot der Ostwestfalen kostet 69,95€. © Imago
  6. KARLSRUHER SC: Das neue Trikot der Badener kostet 69,95€.
    Image: KARLSRUHER SC: Das neue Trikot der Badener kostet 69,95€. © DPA pa
  7. HANSA ROSTOCK: Das neue Trikot der Kogge kostet 74,90€.
    Image: HANSA ROSTOCK: Das neue Trikot der Kogge kostet 74,90€. © Imago
  8. 1. FC HEIDENHEIM: Das neue Trikot der Schwaben kostet 74,95€.
    Image: 1. FC HEIDENHEIM: Das neue Trikot der Schwaben kostet 74,95€. © DPA pa
  9. SV SANDHAUSEN: Das neue Trikot der Badener kostet 74,95€.
    Image: SV SANDHAUSEN: Das neue Trikot der Badener kostet 74,95€. © Imago
  10. EINTRACHT BRAUNSCHWEIG: Das neue Trikot der Eintracht kostet 74,95€.
    Image: EINTRACHT BRAUNSCHWEIG: Das neue Trikot der Eintracht kostet 74,95€. © Imago
  11. 1. FC KAISERSLAUTERN: Der Preis für das neue Trikot ist noch nicht bekannt. In der Vorsaison kostet das Jersey der Roten Teufel 74,95€.
    Image: 1. FC KAISERSLAUTERN: Der Preis für das neue Trikot liegt bei 74,95€. © DPA pa
  12. SV DARMSTADT 98: Das neue Trikot der Lilien kostet 74,98€.
    Image: SV DARMSTADT 98: Das neue Trikot der Lilien kostet 74,98€. © DPA pa
  13. GREUTHER FÜRTH: Das neue Heimtrikot der Franken kostet 79,95€.
    Image: GREUTHER FÜRTH: Das neue Trikot der Kleeblätter kostet 79,95€. © DPA pa
  14. HANNOVER 96: Das neue Trikot von 96 kostet 79,96€.
    Image: HANNOVER 96: Das neue Trikot von 96 kostet 79,96€. © DPA pa
  15. HOLSTEIN KIEL: Das neue Trikot der Störche kostet 80€.
    Image: HOLSTEIN KIEL: Das neue Trikot der Störche kostet 80€. © DPA pa
  16. 1. FC NÜRNBERG: Das neue Trikot der Franken kostet 84,95€.
    Image: 1. FC NÜRNBERG: Das neue Trikot der Franken kostet 84,95€. © DPA pa
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    Image: FORTUNA DÜSSELDORF: Das neue Trikot der Fortuna kostet 84,95€. © Imago
  18. HAMBURGER SV: Das neue Trikot der Rothosen kostet 89,95€. (Quelle: Twitter/HSV)
    Image: HAMBURGER SV: Das neue Trikot der Rothosen kostet 89,95€. (Quelle: Twitter/HSV)

Absteiger mit Problemen

Düsseldorf mühte sich zum 2:1-Auswärtssieg in Magdeburg, Hannover 96 bekam bei der Last-Minute-Niederlage in Kaiserslautern die Wirkung des gefürchteten Betzenbergs zu spüren.

Darmstadt 98, das in der vergangenen Saison nur durch das schlechtere Torverhältnis die Aufstiegsrelegation verpasste, kassierte bei der Niederlage in Regensburg bereits nach 17 Sekunden das erste Gegentor. Ohnehin muss man abwarten, ob die Lilien den Verlust des zum FC Midtyilland abgewanderten Torjägers Luca Pfeiffer kompensieren können.

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Die Bundesliga-Absteiger Fürth und Bielefeld müssen sich offenbar erst einmal an die raue Zweitliga-Luft gewöhnen. Fürth kam zu Hause gegen Kiel nicht über ein 2:2 hinaus, die Arminia verlor in Sandhausen nicht nur das Spiel, sondern auch ihren Trainer Uli Forte, der in der 44. Minute auf die Tribüne musste.

Den ersten Tabellenführer der neuen Saison hatte dagegen niemand als Aufstiegsfavorit auf der Rechnung. Mit fünf Toren in 20 Minuten fegte der SC Paderborn den KSC 5:0 und erklomm die Spitze. (Zur Tabelle der 2. Liga)

2. Glatzel der neue Terodde:

Während die Frage nach den kommenden Bundesliga-Aufsteigern vollkommen offen ist, scheint die Suche nach dem Top-Torjäger der 2. Liga schon beendet.

HSV-Stürmer Robert Glatzel machte in Braunschweig dort weiter, wo er in der vergangenen Saison mit 22 Treffern aufgehört hat. Für die Hanseaten könnte er im Kampf um den Aufstieg ähnlich wichtig werden wie Simon Terodde, der in der vergangenen Saison Schalke mit 30 Treffern in die Bundesliga schoss.

Trainer Tim Walter zeigte sich im Sky Interview begeistert von Glatzels Goalgetter-Qualitäten: "Bei seinen früheren Stationen hat er sich beschwert: ‚Ich will ein bisschen mehr mitspielen'. Aber er macht alle seine Tore in der Goal-Zone."

Glatzel selbst wollte aber bei Sky von einem speziellen Torinstinkt nichts wissen: "Bei mir ist das eher antrainiert. Es war früher nicht so, dass ich das Näschen hatte."

Der 28-Jährige steigerte sich als Zweitliga-Spieler von Saison zu Saison. Nach vier Treffern 2017/2018 war er im zweiten Jahr bei Heidenheim 2018/2019 bereits 13-mal erfolgreich. Nach Zwischenstationen in Cardiff und Mainz traf er bei seiner Rückkehr in die 2. Bundesliga in der vergangenen Saison 22-mal. Macht er in diesem Stil weiter, kann er Teroddes magische 30-Tore-Marke tatsächlich anpeilen.

3. Lautern ein Gewinn für die Liga:

Dank des ausverkauften Fritz-Walter Stadions wurde das Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga gegen Hannover 96 zu einem spannenden, emotionsgeladenen Duell. Mit dem Lauterer Last-Minute-Siegtreffer fand die Fußball-Party auch noch ein perfektes Ende. Torschütze Kevin Kraus fand die Stimmung "phänomenal."

Selbst Erik Durm, der auf der deutschen Ersatzbank immerhin schon das WM-Finale von 2014 im legendären Maracana erlebt hat, war überwältigt: "Es war ein Gänsehaut-Feeling."

Trainer Dirk Schuster sprach von einem "Tollhaus. Das gibt der Mannschaft sehr viel Energie." In der Zuschauertabelle ist der 1. FC Kaiserslautern schon jetzt an der Spitze, Durm warnte allerdings vor allzu hohen sportlichen Ambitionen: "Lasst uns die Kirche im Dorf lassen. Die 40-Punkte-Marke ist unser Ziel, daran wird sich nichts ändern."

Mehr zum Autor Andreas Kloo