Michael Olise führt Frankreich zum Sieg gegen Belgien: Zidane schwärmt vom Bayern-Star
Michael Olise hat Frankreich mit einem Doppelpack zum 4:1-Sieg gegen Belgien in der Nations League geführt. Der Bayern-Star entschied die Partie nach seiner Einwechslung und erhielt anschließend ein Sonderlob von Nationaltrainer Zinédine Zidane.
06.10.2026 | 09:55 Uhr
Frankreich feierte den ersten Nations-League-Heimsieg unter Zinédine Zidane. Michael Olise wurde mit drei entscheidenden Aktionen zum Matchwinner.
Als Super-Joker bescherte Michael Olise Zinédine Zidane den ersten Heimsieg, Frankreichs neuer Fußball-Nationaltrainer bedankte sich anschließend mit einem dicken Lob. "Es ist einfach außergewöhnlich, was er macht", sagte Zidane nach dem 4:1 (0:1) in der Nations League im Stade de France gegen Belgien.
Bayern-Star Olise entschied nach seiner Einwechslung nach einer Stunde in der Schlussphase fast im Alleingang das Spiel. Zunächst bereitete er das 2:1 von Rayan Cherki (81.) vor, dann sorgte er selbst mit einem Doppelpack (88., 90.+1) für die Entscheidung. Dodi Lukebakio hatte die Belgier unter dem neuen Coach Mark van Bommel gegen lange ideenlose Franzosen in Führung gebracht (35.), ehe der ebenfalls eingewechselte Désiré Doué ausglich (77.).
Olise war an sechs von sieben Toren Frankreichs in den letzten vier Nations-League-Spielen beteiligt - dabei kam er in 211 von 360 Minuten zum Einsatz (58,61 Prozent).
Zidane zieht positives Fazit
"Das ist ermutigend, und ich bin sehr optimistisch für die Zukunft", resümierte Zidane nach drei Siegen in seinen ersten vier Spielen als Nationaltrainer, "ich bin mit der Ausbeute zufrieden, wir haben zehn Punkte." Damit liegt Frankreich als Tabellenführer der Gruppe 1 auf Viertelfinalkurs.
Allerdings merkte Zidane an: "Es gibt Dinge zu verbessern, aber das wird Schritt für Schritt kommen. Wir können es besser machen, und wir werden es besser machen." Vor allem den "Mangel an Durchschlagskraft auf den letzten 25 bis 30 Metern" beklagte der ehemalige Weltstar: "Wir werden den Strafraum stärker besetzen müssen, mehr Spieler hineinschieben, um effizienter zu sein. Aber nachdem wir ausgeglichen hatten, war es ein ganz anderes Spiel."
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