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Moto2: Fenati muss keine Anzeige von Stefano Manzi fürchten

Rechtliche Schritte bleiben wohl aus

von Alexander Kast

13.09.2018 | 14:00 Uhr

Romano Fenati greift seinem Konkurrenten Stefano Manzi während des Rennens in die Bremse. 0:30
Motorrad-Wahnsinn bei über 200 km/h!

Romano Fenati hatte mit seiner Attacke auf Stefano Manzi in der Moto2-Serie für Aufsehen gesorgt. Sein Griff in die Bremse bleibt zumindest ohne rechtliche Folgen.

Am Sonntag hatte Fenati seinem Manzi beim Moto2-Lauf in Misano während des Überholvorgangs bei über 200 km/h in die Vorderradbremse gegriffen. Daraufhin wurde er für zwei WM-Rennen gesperrt, sein aktuelles Team (Marinelli Snipers) warf ihn raus, der Vertrag für 2019 bei Forward Racing wurde aufgekündigt.

Fenati hatte daraufhin sein Karriereende verkündet, wird zukünftig im Eisenwarengeschäft seiner Familie im mittelitalienischen Ascoli arbeiten. "Der Motorsport ist nicht mehr meine Welt. Es gibt zu viel Ungerechtigkeit", klagte der 22-Jährige bei La Repubblica.

Keine Anzeige von Manzi

Weitere rechtliche Schritte muss er aber nicht fürchten. Die Team-Chefin vom Manzi-Rennstall Forward Racing sagte gegenüber der Bild: "Stefano wird keine rechtlichen Schritte vornehmen."

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Motorrad-Pilot Romano Fenati (Italien) hat nach seiner lebensgefährlichen Aktion gegen einen Konkurrenten beim Grand Prix von San Marino seinen Job in der Moto2-WM verloren.

Ein Gerichtsurteil muss der Italiener demnach nicht mehr erwarten. Allerdings ist er vom Motorrad-Weltverband vorgeladen, um die Situation nochmal zu erklären. Dabei könnte er weitere disziplinarische Strafen aufgebrummt bekommen.

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