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Fix: Franco Foda wird neuer Nationaltrainer in Österreich

Nachfolger von Marcel Koller

30.10.2017 | 19:10 Uhr

Franco Foda heuert in Österreich als Nationaltrainer an.
Image: Franco Foda heuert in Österreich als Nationaltrainer an. © Getty

Franco Foda wird neuer Nationaltrainer in Österreich. Dies gab der Österreichische Fußballbund (ÖFB) am Montag bekannt. Damit tritt der 51-Jährige die Nachfolge von Marcel Koller an, wie Sky bereits vorher vermeldet hatte.

Foda trainiert aktuell noch den österreichischen Erstligisten Sturm Graz, bei dem er bereits in der Vergangenheit gearbeitet hatte und zu dem er nach seinem Auswahl-Debüt bis zum Jahresende zurückkehrt. Er führte den Klub zum Pokalsieg 2010 und zur Meisterschaft 2011. Der ehemalige deutsche Nationalspieler betreute in der Vergangenheit zudem den 1. FC Kaiserslautern. Bei beiden Vereinen lief er in seiner aktiven Zeit auch als Spieler auf.

Vertrag bis 2019

"Er ist jemand, der gute Voraussetzungen mitbringt, er kennt den österreichischen Fußball als Spieler und als Coach", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner über Foda, der bei seiner Vorstellung am Montagabend in Wien fehlte: "Er versteht es, mit kleinen Strukturen zu arbeiten, ist ein akribischer Arbeiter."

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Foda erhielt zunächst einen Vertrag bis Ende 2019, der allerdings erst am 1. Januar 2018 beginnt. Am 14. November im Länderspiel in Wien gegen Uruguay wird Foda demnach noch nicht hauptverantwortlich im Einsatz sein, er wird aber auf der Bank "hospitieren". Bei erfolgreicher Qualifikation für die EM-Endrunde in knapp drei Jahren verlängert sich Fodas Vertrag.

Foda galt als Favorit

Neben Österreichs Urgestein Andi Herzog, Thorsten Fink und Köln-Coach Peter Stöger war Foda der Top-Kandidat auf den Cheftrainerposten des ÖFB-Teams.

Der ÖFB hatte sich nach Österreichs Scheitern in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland von seinem bisherigen Nationaltrainer, dem Ex-Bundesliga-Coach Koller (1. FC Köln, VfL Bochum), getrennt. Neben dem Schweizer musste auch ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner seinen Hut nehmen.

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