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2. Bundesliga: Aufstiegs-Tipps mit HSV, VfB und Hannover

Zwei Trainer glauben an Bielefeld

Sport-Informations-Dienst (SID)

26.07.2019 | 11:12 Uhr

Wird Arminia Bielefeld im Aufstiegsrennen eine Rolle spielen?
Image: Wird Arminia Bielefeld im Aufstiegsrennen eine Rolle spielen? © Getty

Vor dem Zweitliga-Auftakt am Freitag zwischen dem VfB Stuttgart und Hannover 96 (live ab 20 Uhr auf Sky Bundesliga 1 HD) haben die 18 Trainer ihre Aufstiegsfavoriten benannt. Neben den üblichen Verdächtigen trauen zwei Coaches auch Arminia Bielefeld viel zu.

Tim Walter (VfB Stuttgart): "Meine Favoriten auf die ersten drei Tabellenplätze sind der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und Holstein Kiel, wobei ich mich auf keine Reihenfolge festlegen möchte."

Damir Canadi (1. FC Nürnberg): "Die Absteiger werden natürlich eine Rolle spielen, dazu der Hamburger SV und traditionell eine Überraschungsmannschaft. Ich traue Bielefeld sehr viel zu."

Mirko Slomka (Hannover 96): "Es wird ein enges Rennen. Die drei Absteiger aus der Bundesliga, dazu der Hamburger SV und vielleicht noch die eine oder andere Mannschaft - der Kreis der Kandidaten ist groß. Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen - alles andere werden wir sehen."

Dieter Hecking (Hamburger SV): Der HSV-Coach wollte sich nicht äußern.

Zum Durchklicken: Die Zweitligisten im Chancen-Check

  1. Als dritter Aufsteiger der erste Abstiegskandidat in der 2. Liga: Der SV Wehen Wiesbaden hat keine guten Karten für den Klassenerhalt.
    Image: SV Wehen Wiesbaden: Als dritter Aufsteiger erster Abstiegskandidat in der 2. Liga. Für die Hessen wird es ganz schwer, die Klasse zu halten. Der Auftakt gegen Mitaufsteiger Karlsruhe wird zeigen, wie gut der SVWW gerüstet ist. Prognose: Abstiegskampf © Imago
  2. Abstiegskandidat Nummer 2: Karlsruher SC. Aufstiegsheld Anton Fink könnte in der neuen Saison zum Bankdrücker werden - und der KSC wieder zum Drittligisten.
    Image: Karlsruher SC: Auch der KSC wird um den Klassenerhalt fighten. Aufstiegsheld Anton Fink könnte in der neuen Saison zum Bankdrücker werden - und sein Klub wieder zum Drittligisten. Prognose: Abstiegskampf © Imago
  3. Ebenfalls ein Abstiegskandidat für die bevorstehende Zweitliga-Saison: Erzgebirge Aue.
    Image: Erzgebirge Aue: Die Sachsen mussten in der letzten Saison bis zum Schluss zittern. Auch 2019/20 wird es für das Team von Trainer Daniel Meyer wieder nur das eine Ziel gehen: in Liga zwei bleiben. Prognose: Abstiegskampf © Imago
  4. Hertha-Leihgabe Nils Körber steht auch in der kommenden Saison im Osnabrücker Tor. Ob er mit dem Drittliga-Meister den Klassenerhalt in der 2. Liga schafft? Möglich wär's.
    Image: VfL Osnabrück: Hertha-Leihgabe Nils Körber will den Drittliga-Meister mit Paraden in der 2. Liga halten. Ob das gelingt? Zuzutrauen wäre es den Lila-Weißen. Prognose: Abstiegskampf © Imago
  5. Neuer Topschütze beim SV Sandhausen? Rurik Gislason traf im Testspiel gegen Großaspach drei Mal. Der SVS spielte zwar eine gute Rückrunde, wird nächste Saison aber trotzdem zu kämpfen haben.
    Image: SV Sandhausen: Der SVS legte mit Platz sieben in der Rückenrunde ein starkes Finish hin. Rückkehrer Aziz Bouhaddouz und Rurik Gislason (Bild) sollen mit ihren Toren dafür sorgen, dass die neue Saison etwas konstanter verläuft. Prognose: Abstiegskampf © Imago
  6. Seit Februar Kleeblatt-Coach ist Stefan Leitl. Greuther Fürth beendete die letzte Saison auf dem 13. Platz - und in dieser Tabellenregion wird der Klub wohl auch nächste Saison zu finden sein.
    Image: SpVgg Greuther Fürth: Letzte Saison musste der Rekord-Zweitligist lange zittern. Coach Stefan Leitl, seit Februar am Ruder, will dem Team mehr Stabilität geben. Mit Mergim Marvraj kommt ein Leistungsträger zurück. Prognose: Mittelfeld © Imago
  7. Jahn Regensburg überraschte kürzlich mit einem 2:1-Testspielsieg gegen Mainz - Marco Grüttner machte den Treffer zum 2:0. In der kommenden Zweitliga-Saison dürfte Regensburg trotzdem nur im unteren Mittelfeld zu finden sein.
    Image: Jahn Regensburg: Legte mit Rang acht eine starke Saison hin. Das wird aber vermeintlich nicht zu wiederholen sein. Trainer Achim Beierlorzer und Stürmer Sargis Adamyan sind weg, keine leichte Aufgabe für 2019/20. Prognose: Mittelfeld © Imago
  8. Dynamo Dresden
    Image: Dynamo Dresden: Neuzugang Chris Löwe von PL-Absteiger Huddersfield Town soll mit seiner Erfahrung dafür sorgen, dass Dynamo etwas besser abschneidet als auf dem 12. Rang der Vorsaison. Prognose: Mittelfeld © Getty
  9. Der VfL Bochum hat einen großen Umbruch hinter und wird sich in der neuen Saison erst mal finden müssen. Neuzugang Danny Blum (re.) traf im gelungenen Testspiel gegen Hertha (1:1).
    Image: VfL Bochum: Hat einen großen Umbruch hinter sich und wird sich in der neuen Saison erst einmal finden müssen. Acht Profis haben den Klub verlassen, darunter Torjäger Lukas Hinterseer, Sidney Sam und Robbie Kruse. Prognose: Gesichertes Mittelfeld © Getty
  10. Holstein Kiel um Dominik Schmidt ist ein Kandidat fürs Mittelfeld der 2. Liga.
    Image: Holstein Kiel: Eine Wundertüte, die in den letzten beiden Jahren zu Unrecht unterschätzt wurde. Nach dem Umbruch im Sommer könnten die Störche von Trainer Andre Schubert mit seiner Erfahrung profitieren. Prognose: Oberes Mittelfeld © Getty
  11. Kapitän und Leader: Kann Fabian Holland den SV Darmstadt in die sicheren Mittelfeld-Regionen der Tabelle führen?
    Image: SV Darmstadt: Platz fünf in der Rückrundentabelle hat gezeigt, wozu die Lilien fähig sind. Allerdings verlor Trainer Dimitrios Grammozis mit Torwart Daniel Heuer Fernandes einen seiner Leistungsträger. Prognose: Oberes Mittelfeld © Getty
  12. In Lauerstellung: St. Pauli könnte den Favoriten gefährlich werden.
    Image: FC St. Pauli: Zum neunten Mal in Folge starten die Hamburger in eine Zweitliga-Saison. Die Spielzeit 18/19 verlief durchwachsen, Luhukays Team muss sich gewaltig strecken, um die Favoriten ärgern zu können. Prognose: in Lauerstellung © Getty
  13. Letzte Saison knapp am Aufstieg gescheitert und definitiv eine Mannschaft, die die Großen ärgern kann. Der 1. FC Heidenheim könnte es in die oberen Tabellenränge schaffen.
    Image: 1. FC Heidenheim: Fehlte letzte Saison nur ein Sieg zum Aufstieg. Mit Trainer Frank Schmidt und Routinier Marc Schnatterer und berüchtigter Konstanz könnte der FCH den Favoriten wieder gefährlich werden. Prognose: in Lauerstellung © Getty
  14. Der Erfolg bei Arminia kam mit Trainer Uwe Neuhaus. Nachdem der Trainer die Arminen im Winter übernahm kletterte der Klub von Platz 14 auf Platz 7.  Bielefeld könnte die vier Großen definitiv ärgern.
    Image: Arminia Bielefeld: Die Verpflichtung von Trainer Uwe Neuhaus katapultierte die Arminia von Platz 14 auf Platz 7. Mit dem Top-Sturmduo Voglsammer und Klos wird Bielefeld da sein, wenn die Favoriten straucheln. Prognose: in Lauerstellung © Getty
  15. Auf dem Favoritenzettel: Der 1. FC Nürnberg landete  mit dem 1:1 im Testspiel gegen PSG einen echten Achtungserfolg. Enrico Valentini schoss den Handelfmeter zum Ausgleich für den FCN.
    Image: 1. FC Nürnberg: Viermal hat der Club den direkten Wiederaufstieg geschafft – nur Bochum gelang die sofortige Rückkehr häufiger. Die Franken müssen ab sofort jedoch ohne Eduard Löwen, Ewerton und Tim Leibold auskommen. Prognose: Mitfavorit © Getty
  16. Ist nach dem Abstieg vor dem Aufstieg? Hannover 96 gehört zum Favoritenkreis auf einen der Aufstiegsplätze.
    Image: Hannover 96: Strebt ebenfalls die sofortige Rückkehr ins Oberhaus an. Trainer Mirko Slomka und Torwart Ron-Robert Zieler könnten beim Projekt Wiederaufstieg mit ihrer Erfahrung zwei wichtige Faktoren werden. Prognose: Mitfavorit © Getty
  17. Wird Hamburg wieder erstklassig? Neu-Coach Dieter Hecking und sein Team haben gute Chancen auf einen Aufstiegsplatz in der kommenden Saison.
    Image: Hamburger SV: Hat mit Dieter Hecking einen Top-Coach engagiert, der für den nötigen Schubs im Aufstiegskampf sorgen kann. Der Kader wurde gut verstärkt, allen voran mit Stürmer Lukas Hinterseer. Gute Karten also für den HSV. Prognose: Favorit © Getty
  18. Der Topfavorit: Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart um Hamadi Al Ghaddioui ist mit dem höchsten Zeitliga-Etat und nach den Testspielsiegen über Basel und Freiburg der Topfavorit auf den Aufstieg.
    Image: VfB Stuttgart: Will den Abstiegs-Unfall schnell korrigieren. Nach dem letzten Abstieg gelang Hannes Wolf 2017 der direkte Wiederaufstieg. Auch dank Mario Gomez und Daniel Didavi sind die Schwaben Top-Favorit auf den Aufstieg. Prognose: Favorit © Getty

Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): "Zu den Favoriten zählen für mich die drei Absteiger sowie der HSV. Alle vier Mannschaften haben für die 2. Liga außerordentliche Möglichkeiten und den Aufstieg als Ziel. Hinzu kommt für mich außerdem Arminia Bielefeld, aufgrund der starken Rückrunde und der Qualität im Kader."

Andre Schubert (Holstein Kiel): "Meine Favoriten sind in dieser Saison der Hamburger SV, der VfB Stuttgart und Hannover 96. Sie haben aufgrund ihrer wirtschaftlichen Voraussetzungen die größte Qualität im Kader."

Mehr dazu

Uwe Neuhaus (Arminia Bielefeld): "Die Favoriten auf den Aufstieg sind für mich die Bundesliga-Absteiger sowie der Hamburger SV, weil die vier Vereine die besten wirtschaftlichen Voraussetzungen haben."

Mersad Selimbegovic (Jahn Regensburg): "Es ist Jahr für Jahr unglaublich schwer den Ausgang einer Saison in dieser 2. Bundesliga vorherzusagen. Trotzdem sind für mich vor dieser Spielzeit der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und Hannover 96 die klaren Favoriten auf den Aufstieg. Alle drei haben für die Liga überragende Möglichkeiten und sich auch dementsprechend verstärkt. Ihre Kader haben definitiv das Niveau, das es braucht, um in die 1. Bundesliga aufzusteigen."

Jos Luhukay (FC St. Pauli): "Aufstiegsaspiranten sind für mich die vier Mannschaften VfB Stuttgart, Hannover 96, der 1. FC Nürnberg und der Hamburger SV. Allesamt haben sie von der Breite und der Qualität des Kaders her gesehen die besten Möglichkeiten."

Zum Durchklicken: Unvergessene Bestmarken und Rekorde der 2. Bundesliga

  1. Wilfried Landgraf spielte von 1986 bis 2006 in der 2. Bundesliga. In der Saison 1991/92 bestritt er 27 Partien in der 2. Liga Süd und ist damit der Rekordspieler der 2. Bundesliga insgesamt (eingleisig und zweigleisig) mit 508 Einsätzen.
    Image: Willi Landgraf spielte von 1986 bis 2006 zweitklassig. In der Saison 1991/92 bestritt er 27 Partien in der 2. Liga Süd und ist damit der Rekordspieler der 2. Bundesliga insgesamt (eingleisig und zweigleisig) mit 508 Einsätzen.  © Imago
  2. Viele Einsätze bedeuten nicht gleich viele Tore, denn der Torschützenkönig der eingleisigen 2. Liga heißt Sven Demandt. Insgesamt 121 erzielte er u.a. für Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC und Mainz 05.
    Image: Viele Einsätze bedeuten nicht gleich viele Tore, denn der Torschützenkönig der eingleisigen 2. Liga heißt Sven Demandt. Insgesamt 121 Tore erzielte er u.a. für Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC und Mainz 05.  © Imago
  3. Am 05. Oktober 2007 erzielte der damals 26-jährige Benjamin Siegert das schnellste Tor der 2. Bundesliga. In der Partie zwischen Wehen Wiesbaden und der SpVgg Greuther Fürth traf er bereits nach acht Sekunden. Das Spiel endete 1:1.
    Image: Am 5. Oktober 2007 feierte der damals 26-jährige Benjamin Siegert das schnellste Tor der 2. Bundesliga. In der Partie zwischen Wehen Wiesbaden und der SpVgg Greuther Fürth traf er bereits nach acht Sekunden. Das Spiel endete 1:1.  © Imago
  4. Für einen weiteren Rekord sorgte Dieter Gutzler in der Saison 1986/87 am 35. Spieltag der 2. Liga. Darmstadt 98 fuhr gegen den FSV Salmrohr einen 8:0-Sieg ein und Stürmer Gutzler erzielte stolze fünf Tore.
    Image: Für einen weiteren Rekord sorgte Dieter Gutzler (r.) in der Saison 1986/87 am 35. Spieltag. Darmstadt 98 fuhr gegen den FSV Salmrohr einen 8:0-Sieg ein und Stürmer Gutzler erzielte stolze fünf Tore und damit die meisten Buden in einer Partie.  © Imago
  5. Für eine weitere historische Bestmarke sorgte Peter Eich. Der Torwart war in seinem letzten Spiel (Saarbrücken vs. Braunschweig, 2:0) am 14.05.2006 15.671 Tage alt (42,91 Jahre) und somit der älteste Profi der 2. Liga.
    Image: Für eine weitere historische Bestmarke ist Peter Eich verantwortlich. Der Torwart war in seinem letzten Spiel (Saarbrücken vs. Braunschweig, 2:0) am 14. Mai 2006 15.671 Tage alt (42,91 Jahre) und somit der älteste Profi der 2. Liga.  © Imago
  6. Der ehemalige Nationalspieler Rudolf Bommer traf am 02. November 1996 für Eintracht Frankfurt gegen den VfB Leipzig im Alter von 39,21 Jahren und stellte sich damit selbst auf den Thron des ältesten Torschützen der 2. Liga.
    Image: Der ehemalige Nationalspieler Rudi Bommer traf am 2. November 1996 für Eintracht Frankfurt gegen den VfB Leipzig im Alter von 39,21 Jahren und stellte sich damit selbst auf den Thron des ältesten Torschützen.  © Imago
  7. Den bislang höchsten Sieg der Zweitligageschichte feierte Hansa Rostock am 8. Spieltag in der Saison 2008/09. Gegen die TuS Koblenz fuhren die Hanseaten einen 9:0-Sieg ein und verewigten sich in den Geschichtsbüchern.
    Image: Den bislang höchsten Sieg der Zweitligageschichte feierte Hansa Rostock am 8. Spieltag in der Saison 2008/09. Gegen die TuS Koblenz fuhren die Hanseaten einen 9:0-Sieg ein und verewigten sich in den Geschichtsbüchern.  © Imago
  8. Tore, Tore, Tore! Am 34. Spieltag 1996/97 traf der 1. FC Kaiserslautern auf den SV Meppen und der Endstand kann sich allemal sehen lassen. Mit 7:6 trennten sich die beiden Zweitligisten und sorgten für das Spiel mit den meisten Toren in der 2. Liga.
    Image: Tore, Tore, Tore! Am 34. Spieltag 1996/97 traf der 1. FC Kaiserslautern auf den SV Meppen und der Endstand kann sich allemal sehen lassen. Mit 7:6 trennten sich die beiden Zweitligisten und sorgten für das Spiel mit den meisten Toren in der 2. Liga.  © Imago
  9. Für die längste Torserie in der eingleisigen 2. Bundesliga sorgte der 1. FC Nürnberg. Von November 2015 bis Februar 2017 schossen die Franken mindestens ein Tor und stellten eine historische Bestmarke auf.
    Image: Die längste Torserie in der eingleisigen 2. Bundesliga schaffte der 1. FC Nürnberg. In 41 Partien in Folge, von November 2015 bis Februar 2017, schossen die Franken mindestens ein Tor und stellten eine historische Bestmarke auf.  © Imago
  10. Einen Zuschauerrekord stellte die 2. Liga am 15. Mai 2011 auf. 77.100 Zuschauer verfolgten das Aufeinandertreffen von Hertha BSC und dem FC Augsburg im Berliner Olympiastadion.
    Image: Einen Zuschauerrekord stellte die 2. Liga am 15. Mai 2011 auf. 77.100 Zuschauer verfolgten das Aufeinandertreffen von Hertha BSC und dem FC Augsburg im Berliner Olympiastadion.  © Imago
  11. Düsseldorf-Coach Friedhelm Funkel ist der Rekord-Bundesliga-Aufsteiger schlecht hin, denn kein Trainer feierte so oft wie er den Einzug in Deutschlands höchste Spielklasse (Uerdingen 1992 / 1994, Duisburg 1996, Köln 2003, Frankfurt 2005, Düsseldorf 2018).
    Image: Friedhelm Funkel ist der Rekord-Bundesliga-Aufsteiger schlecht hin, denn kein Trainer feierte so oft wie er den Einzug in Deutschlands höchste Spielklasse (Uerdingen 1992/1994, Duisburg 1996, Köln 2003, Frankfurt 2005, Düsseldorf 2018). © DPA pa

Dimitrios Grammozis (Darmstadt 98): "Auf dem Papier sind Stuttgart, Hamburg und Hannover natürlich die Schwergewichte der Liga und dementsprechend die Favoriten auf den Aufstieg, auch Nürnberg muss man in dieser Liste nennen. Aber die letzte Saison hat gezeigt, dass sich selbst Köln mit einem überragenden Kader in dieser Liga lange schwer getan hat, deswegen würde es mich auch nicht verwundern, wenn am Ende ein anderer Verein überrascht."

Robin Dutt (VfL Bochum): "Die drei Absteiger aus der Bundesliga sowie der Hamburger SV sind in der Etat-Tabelle weit vorne und aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten die Top-Favoriten. Aber auch in dieser Saison wird es aus dem Verfolgerfeld vermutlich wieder eine Überraschungsmannschaft geben, die um den Aufstieg mitspielt."

Cristian Fiel (Dynamo Dresden): "Für mich sind der VfB Stuttgart und der Hamburger SV die Aufstiegsfavoriten in der kommenden Saison. Hannover und Nürnberg zählen mit ihren Möglichkeit ganz sicher zum erweiterten Kreis der Favoriten. Meiner Meinung nach wird sich im oberen Tabellenfeld noch ein Überraschungsteam im Laufe der Spielzeit hinzugesellen."

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In diesem Video (Länge: 56 Sekunden) spricht Hannover-Torwart Ron-Robert Zieler über seinen Abschied vom VfB Stuttgart und den Zweitliga-Auftakt.

Stefan Leitl (SpVgg Greuther Fürth): "Topfavorit ist für mich der Hamburger SV. Außerdem natürlich die beiden Absteiger Hannover und Stuttgart. In den letzten Jahren hat es meist auch eine gestandene Zweitligamannschaft geschafft, oben dabei zu sein, das traue ich in diesem Jahr zum Beispiel Arminia Bielefeld zu."

Daniel Meyer (Erzgebirge Aue): "Zuerst möchte ich den Hamburger SV nennen. Ich glaube schon, dass man dort aus dem Vorjahr eine Menge gelernt hat und diesen Erfahrungsvorteil nutzen wird. Den direkten Wiederaufstieg traue ich dem 1. FC Nürnberg zu. Die Franken haben gut umstrukturiert, einen interessanten Trainer geholt und auch ordentliche Transfers getätigt. Dritter in meinem Blickfeld ist der VfL Bochum, der schon in der vergangenen Saison auf einem guten Weg war, dann aber viele Verletzungssorgen hatte."

Uwe Koschinat (SV Sandhausen): "Ich glaube die beiden Topfavoriten sind der VfB Stuttgart und der Hamburger SV, nicht nur wegen der Größe der Klubs und der wirtschaftlichen Möglichkeiten, sondern, Stand jetzt zumindest, auch auf Basis der Kaderzusammenstellung. Zudem hat der HSV mit Dieter Hecking einen sehr erfahrenen Trainer, bei dem sich das Umfeld schnell beruhigen wird und sie werden eine souveräne Saison spielen. Stuttgart hat viel Qualität im Kader. Außerdem ist für mich derzeit der 1. FC Nürnberg heißester Kandidat auf Platz 3."

Zum Durchklicken: Die Kader-Marktwerte der 18 Zweitligisten

  1. Wehen Wiesbaden bejubelt den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
    Image: Platz 18: SV Wehen Wiesbaden - 8,68 Millionen Euro © DPA pa
  2. Der Karlsruher SC gelingt mit der Fananlage eine Millioneneinnahme.
    Image: Platz 17: Karlsruher SC - 9,45 Millionen Euro © DPA pa
  3. Osnabrück ist zurück in der 2. Liga.
    Image: Platz 16: VfL Osnabrück - 10,05 Millionen Euro © DPA pa
  4. Jahn Regensburg empfängt Tabellennachbarn Bochum.
    Image: Platz 15: SSV Jahn Regensburg - 10,20 Millionen Euro © Getty
  5. Die Spieler von Greuther Fürth hatten gegen den MSV Duisburg allen Grund zur Freude
    Image: Platz 14: SpVgg Greuther Fürth - 11,60 Millionen Euro © Imago
  6. Erzgebirge Aue:
    Image: Platz 13: Erzgebirge Aue - 12,80 Millionen Euro © Getty
  7. Der VfL Bochum gewinnt gegen Magdeburg mit 3:1.
    Image: Platz 12: VfL Bochum - 14,75 Millionen Euro © Imago
  8. SV Sandhausen:
    Image: Platz 11: SV Sandhausen - 15,05 Millionen Euro © Getty
  9. Tobias Kempe (r.) bejubelt mit seinen Teamkollegen von Darmstadt 98 das 1:0 gegen Erzgebirge Aue
    Image: Platz 10: SV Darmstadt 98 - 15,20 Millionen Euro © DPA pa
  10. Kiel feiert einen 3:0-Heimerfolg gegen Dresden.
    Image: Platz 9: Holstein Kiel - 15,88 Millionen Euro © DPA pa
  11. Der FC St. Pauli bejubelt einen Treffer gegen Jahn Regensburg.
    Image: Platz 8: FC St. Pauli - 16,90 Millionen Euro © DPA pa
  12. Stefan Klos (r.) will Bielefeld gegen Jahn Regensburg wieder an die Tabellenspitze schießen.
    Image: Platz 7: Arminia Bielefeld - 16,95 Millionen Euro © Getty
  13. Dynamo Dresden feiert in Aue den achten Saisonsieg in dieser Zweitliga-Saison.
    Image: Platz 6: Dynamo Dresden - 17,85 Millionen Euro © Imago
  14. Pure Freude bei Heidenheim. Das Team von der Ostalb siegt im Verfolgerduell gegen den FC St. Pauli.
    Image: Platz 5: 1. FC Heidenheim - 19,53 Millionen Euro © Imago
  15. Gemeinsam stehen sie für die Mission Wiederaufstieg zusammen: Fans und Spieler des 1. FC Nürnberg.
    Image: Platz 4: 1. FC Nürnberg - 37,85 Millionen Euro © DPA pa
  16. Die Fans des Hamburger SV ärgern sich über die erhöhten Ticketpreise am letzten Spieltag gegen den MSV Duisburg.
    Image: Platz 3: Hamburger SV - 49,55 Millionen Euro © Getty
  17. Hannover 96: von 91,35 Mio Euro auf 113,70 Mio Euro (+24,5%)
    Image: Platz 2: Hannover 96 - 59,45 Millionen Euro © Getty
  18. VfB Stuttgart
    Image: Platz 1: VfB Stuttgart - 86,43 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)  © Getty

Daniel Thioune (VfL Osnabrück): "Meine Aufstiegsfavoriten sind die beiden Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart und Hannover 96 sowie der Hamburger SV, der im letzten Jahr knapp gescheitert ist. Die drei Klubs haben im Vergleich zur Konkurrenz in der 2. Bundesliga die mit Abstand besten wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen und verfügen außerdem über eine hohe Kaderqualität und eine enorme Fanbase. Diese Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf eine Rückkehr in die 1. Bundesliga."

Alois Schwartz (Karlsruher SC): "Ich schätze, da werden so ziemlich alle einer Meinung sein: Der HSV, Hannover, Nürnberg und der VfB gehen als die großen Favoriten in die Saison. Traditionell wird es immer noch eine Mannschaft geben, die man vorher vielleicht nicht so auf dem Zettel hat."

Rüdiger Rehm (SV Wehen Wiesbaden): "Ich gehe davon aus, dass die vier Großen, also der VfB Stuttgart, Hannover 96, der HSV und der 1. FC Nürnberg, auch in Sachen Aufstieg die Topfavoriten sind. Aus meiner Sicht wird sich unter diesen in der neuen Saison der Aufstieg entscheiden."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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