Sieben Spiele, sieben Siege! Die sieben Gründe für Herthas Traumstart
Sieben Spiele, sieben Siege, 19 Tore und die Tabellenführung: Hertha erlebt einen Saisonstart wie aus dem Bilderbuch. Nach den Abgängen wichtiger Leistungsträger und einem ungewöhnlich ruhigen Transfersommer kam der Höhenflug für viele überraschend.
16.10.2026 | 14:31 Uhr
Vor wenigen Monaten überwog rund um Hertha noch die Skepsis. Jetzt begeistert die Mannschaft Woche für Woche mit Ergebnissen und Auftritten. Der perfekte Saisonstart ist kein Zufall, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren, die bei den Berlinern aktuell ideal ineinandergreifen.
Sieben Spiele, sieben Siege und ein Vorsprung auf die Konkurrenz. Hertha BSC ist aktuell die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga. Doch warum läuft es bei den Berlinern plötzlich so viel besser als noch in der vergangenen Spielzeit? Sky Sport nennt die sieben entscheidenden Gründe.
1. Die Mannschaft ist eine echte Einheit
Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist einer der größten Unterschiede zur Vorsaison. Ob gemeinsame Challenges im Trainingslager, der Besuch auf der Wiesn oder der mittlerweile legendäre Auswärtssieg-Döner nach gewonnenen Spielen: Die Mannschaft funktioniert nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.
Dieser Teamgeist ist in entscheidenden Spielphasen sichtbar. Hertha tritt geschlossen auf, arbeitet füreinander und übersteht auch schwierige Momente als Kollektiv.
2. Kein Aufstiegsdruck
Während viele Konkurrenten offen vom Aufstieg sprechen, hat Hertha die Erwartungen bewusst kleiner gehalten. Ein einstelliger Tabellenplatz wurde vor der Saison als Ziel ausgegeben. Das nimmt Druck von der Mannschaft. Statt ständig auf die Tabelle zu schauen, können sich die Spieler auf ihre Leistungen konzentrieren. Die Folge: mehr Leichtigkeit, mehr Selbstvertrauen und aktuell die maximale Punktausbeute.
3. Leitls Offensiv-Fußball greift endlich
Trainer Stefan Leitl wollte schon immer mutigen und aktiven Fußball spielen lassen. In dieser Saison bekommt er dafür die passenden Rahmenbedingungen. Die Mannschaft darf Risiken eingehen, Fehler machen und nach vorne spielen. Das Ergebnis sind bereits 19 Tore in sieben Spielen. Hertha tritt deutlich mutiger auf als in den vergangenen Jahren und belohnt sich dafür regelmäßig.
4. Brekalo führt mit Leistung und Ruhe
Kapitän Josip Brekalo hat sich als echter Führungsspieler etabliert. Der ehemalige Nationalspieler geht voran, ohne laut werden zu müssen. Seine Ruhe überträgt sich auf die Mannschaft. Gleichzeitig liefert er auf dem Platz konstant starke Leistungen ab und verkörpert genau die Stabilität, die Hertha in den vergangenen Jahren oftmals gefehlt hat.
5. Die Neuzugänge sind sofort da
Nicht jeder Transfer benötigt eine lange Eingewöhnungszeit. Bei Hertha schlugen vor allem Oluwaseun Adewumi und Mads Pedersen direkt ein. Beide waren vom ersten Tag an wichtige Bausteine der Mannschaft und lieferten die erhofften Leistungen sofort ab. Damit konnten die Berliner die Abgänge von Leistungsträgern deutlich besser auffangen, als viele erwartet hatten.
6. Die neue medizinische Abteilung zahlt sich aus
Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hat im Sommer auch hinter den Kulissen Veränderungen vorgenommen. Vor allem die medizinische Abteilung wurde neu aufgestellt. Das Ergebnis ist bislang beeindruckend: Hertha hat deutlich weniger Verletzungssorgen als noch in der Vorsaison. Dadurch stehen Leitl Woche für Woche nahezu alle Leistungsträger zur Verfügung.
7. Die Mannschaft ist fitter als im Vorjahr
Schon während der Vorbereitung war zu sehen, dass die Hertha auf allen Ebenen deutlich bessere Fitnesswerte hat als noch vor einem Jahr. Die Berliner präsentieren sich laufstark, intensiv und körperlich stabil. Gerade in den Schlussphasen der Partien macht sich diese Fitness bemerkbar. Während viele Gegner abbauen, kann Hertha häufig noch einmal zulegen.
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