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Rudi Völler und Lothar Matthäus zu Gast

Völler bei ''Wontorra - der o2 Fußball-Talk'': Beste Aussagen

Sky Sport

28.01.2019 | 13:42 Uhr

1:45:24
In "Wontorra - der o2 Fußball-Talk“ diskutierten Leverkusens Rudi Vüller, Sky Experte Lothar Matthäus und weitere Gäste über die aktuelle Lage in der Bundesliga.

In ''Wontorra - der o2 Fußball-Talk'' diskutierten Rudi Völler, Sky Experte Lothar Matthäus und weitere Gäste unter anderem über die Krise bei Hannover 96, den BVB und Bayer Leverkusen.

Rudi Völler (Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen) ...

… über Talent Kai Havertz: "Kai Havertz ist wahrscheinlich nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft für viele Top-Klubs in Europa interessant, aber damit gehen wir in Leverkusen sehr gelassen um, weil die Vertragssituation sehr angenehm für uns ist: Er hat bis 2022 ohne Ausstiegsklausel einen Vertrag und er fühlt sich auch wohl. Kai hat nicht den Anspruch, jetzt sofort seine Weltkarriere zu beginnen. Ich bin mir relativ sicher, dass wir ihn noch eine Weile in Leverkusen haben werden. Wenn natürlich die ganz großen Angebote kommen und er auch weg möchte, werden wir uns zusammensetzten und versuchen, eine Lösung zu finden. Dass ein Jahrhunderttalent wie Kai Havertz irgendwann andere Ambitionen haben wird, ist einfach so. Dann setzen wir uns zusammen. Jetzt ist der Zeitpunkt aber noch nicht gekommen."

2:51
Bayer Leverkusens Geschäftsführer Sport Rudi Völler hat sich bei 'Wontorra - der o2 Fußballtalk' über die Zukunft von Mega-Talent Kai Havertz geäußert und dabei ein Versprechen abgegeben (Video-Länge: 2:51 Minuten).

über die Trennung von Sportdirektor Jonas Boldt: "Es kam zum Bruch, weil Jonas Boldt sich die Position ein bisschen anders vorgestellt hatte. Das hat mich persönlich auch mitgenommen, weil ich ein großer Förderer von ihm war. Er hat bei uns als Praktikant angefangen. Ich habe zwar noch relativ lange einen Vertrag, aber dass ich das auch nicht bis in alle Ewigkeit machen werde, ist klar, und dann kommt eine neue Generation hoch. Er bringt alles mit, um ein großer Manager zu sein. Meine romantische Idee war natürlich, dass er für mich irgendwann übernimmt. Diese Tür war dann für ihn irgendwie versperrt, das hat er gemerkt und das hat ihm nicht gefallen."

Podcast zur Sendung mit Rudi Völler:

über seine eigene Zukunft: "Wir wollen in der Zukunft gut aufgestellt sein, unabhängig von meiner Person. Ich werde natürlich irgendwann aufhören, ob das im nächsten Jahr, in zwei Jahren oder in drei Jahren ist, wird man dann sehen. Grundsätzlich muss man sich damit beschäftigen, wenn man so lang dabei ist wie ich. Das hängt ein bisschen von der ganzen Entwicklung jetzt ab. Heute ist alles hektischer, hysterischer geworden. Nach zwei, drei Niederlagen wird alles infrage gestellt, gewinnst du einmal, bist du sofort wieder im Himmel. Das muss man wissen, wenn man das Geschäft macht, es ist manchmal sehr anstrengend."

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Bayer-Geschäftsführer Sport Rudi Völler spricht bei 'Wontorra - der o2 Fußball-Talk' über einen möglichen Rücktrittszeitpunkt und über die emotionale Trennung von Sportdirektor Jonas Boldt (Video-Länge: 3:37 Minuten).

über die Aussagen von Augsburgs Hinteregger über Trainer Baum: "Die werden mit dem Jungen reden, denn es gibt ja einen Grund dafür, dass er so etwas gesagt hat. Normalerweise, wenn ein Spieler so etwas über den Trainer sagt, gab es irgendeinen Vorfall. Das ist ungewöhnlich. Sie werden bestimmt intern darüber diskutieren."

über die harschen Aussagen von Augsburgs Trainer Baum über die Schiedsrichter: "Ich will ehrlich sein, da nehme ich ihn total in Schutz. Das war gestern eine ganz klare Behinderung, da gibt es für mich überhaupt keine Diskussion. Das war ganz klar Abseits. Dass der Gladbacher Sieg total verdient war - Augsburg hat auch nicht gut gespielt - das ist ja etwas ganz Anderes. Aus dem Keller in Köln kam nichts? Das finde ich schon merkwürdig. Ich habe totales Verständnis, denn es ist einfach ärgerlich. Ich glaube, was ihn geärgert hat, ist, dass der Schiedsrichter nicht nochmal nachkontrolliert hat, darum ging es."

1:36
Rudi Völler stellt sich in diesem Video (Länge 1:36 Minute) den Fragen von Jörg Wontorra.

Lars Stindl (Kapitän Borussia Mönchengladbach) ...

zu den Diskussionen über die Entstehung des Führungstreffers: "Wenn man die Fernsehbilder sieht, ist das natürlich sehr unglücklich wie das zustande gekommen ist. Da kann ich den Ärger der Augsburger auch verstehen. Ich versperre vielleicht die Sicht von Kevin Danso und war dann der vorletzte Mann. Wir hatten Glück in dem Moment und haben uns dann natürlich trotzdem über das Tor gefreut."

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über Alassane Plea: "Er erzielt nicht nur viele Tore und kreiert vorne. Er bringt sich sehr diszipliniert in der Mannschaft unter und in der Defensivarbeit viel tut. Wir profitieren natürlich von seiner Abschlussstärke. Er macht oft aus dem Nichts viele Tore, oft macht er das 1:0. Das hat uns in der Vergangenheit vielleicht ein Stück weit gefehlt."

über den Einzug in die Champions League am Ende der Saison: "So weit vorausschauen wollen wir gar nicht. Der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel am Samstag auf Schalke. Wir wollen keine Energie daran verschwenden, was im Sommer sein kann. Wir tun gut daran, von Spiel zu Spiel zu denken. Das tun wir hier auch und deswegen sind wir vielleicht auch gerade so erfolgreich."

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über das Spiel um Bronze gegen Frankreich am Abend: "Es ging jetzt wirklich darum, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen und die Freude an dem kleinen Finale zu wecken. Ich hoffe, dass das dem Trainerteam gelungen ist. Ich hatte gerade beim Mittagessen das Gefühl, dass die Mannschaft den Kopf wieder oben hatte. Wir müssen heute ein ganz, ganz großes Spiel spielen, um den ehemaligen Weltmeister zu schlagen. Aber ich hoffe, dass es uns gelingt, die Kräfte nochmal zu bündeln."

zum Vergleich von Fußball und Handball: "Ich mag es nicht, Fußball und Handball immer zu vergleichen. Fakt ist, dass wir einen sehr guten Umgang miteinander haben. Wenn Körper so aufeinanderprallen, ist es wichtig, dass die Spieler wissen, was geht und was nicht geht. Der Körper ist der Beruf, deswegen muss man damit hart aber sorgsam umgehen. Wenn man im Handball versucht zu diskutieren, ist der Ball auf der anderen Seite schon wieder drin. Es ist ein sehr schneller Sport. Man hat gar nicht so viel Zeit zu diskutieren, sondern muss sich auf das konzentrieren, was wesentlich ist. Ich bin ein absoluter Fußballfan und häufig bei Hertha BSC im Stadion. Wenn mich etwas stört beim Fußball, dann sind es diese langsamen Wechsel, diese Meckereien, da kann man sich sicher beim Fußball etwas überlegen. Und da kann man sich vielleicht vom Handball etwas abschauen."

Sky Experte Lothar Matthäus ...

über Tabellenschlusslicht Hannover 96: "Hannover konnte die Abgänge nicht kompensieren. Wichtige Spieler sind gegangen und sie haben auch viele Verletzte. Es gibt viele Probleme im Verein - außerhalb des Platzes. Ich habe immer schon gesagt: Wenn mehr über das geschrieben wird, was außerhalb des Platzes passiert, dann ist das schlecht für die Ergebnisse, die man erzielen will. Wie sollen sich die Spieler konzentrieren? Natürlich ist der Kader nicht so aufgestellt, dass Hannover um einen einstelligen Tabellenplatz spielt, aber es hat in den letzten Wochen, Monaten so viele Diskussionen gegeben um den Verein, den Präsidenten, den Trainer, auch den Sportdirektor Horst Heldt - er hat zweimal mit anderen Vereinen verhandelt - das alles schafft eine Unruhe. Deshalb ist in Hannover die Situation brenzlig."

1:08
In diesem Video (Länge: 1:08 Minuten) äußert sich Sky Experte Lothar Matthäus zur Frage, ob Stefan Effenberg zu Hannover 96 passen würde.

über einen Nachfolger von Breitenreiter: "Ich denke, dass Stefan Effenberg trotz seiner Resultate in Paderborn sicher eine zweite Chance verdient hat. Er hat große Erfolge als Spieler gefeiert, kennt sich im Fußball aus, interessiert sich dafür und ist auch ständig in vielen Fernsehsendungen als Experte. Er ist ein klarer, ehrlicher Arbeiter und will das Beste aus seinen Spielern herausholen. Paderborn war natürlich ein schlechter Einstieg in die Trainerkarriere, aber deswegen sollte die Tür für ihn nicht zu sein. Felix Magath weiß ich nicht, ob er jetzt der Richtige ist. Wenn es um die Trainingshärte geht, ganz sicher, aber ich weiß nicht, ob er die richtige Ansprache zu den Spielern hätte. Ich würde Thomas Doll, den ich persönlich sehr gut kenne, der in Budapest, wo ich lebe, tolle Arbeit geleistet, Titel gewonnen hat, sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass Doll derjenige ist, der die Spieler auch greifen kann, weil er eine jugendliche Art hat. Ich würde mich freuen, wenn er in die Bundesliga zurückkommt, weil er es verdient hat. Aus dem ganzen Kreis würde ich meinen Favoriten herausnehmen und das wäre Thomas Doll."

0:55
Bei ''Wontorra - der o2 Fußball-Talk'' nennt Sky Experte Lothar Matthäus seinen Favoriten für eine mögliche Nachfolge von Andre Breitenreiter bei Hannover 96 (Videolänge: 55 Sekunden)

über die Aussagen von Augsburgs Hinteregger über Trainer Baum: "Ich meine, der Spieler kann nicht so dumm sein und öffentlich seinen Trainer anzählen. Ich gehe davon aus, dass er sich falsch ausgedrückt hat und wird sich auch in den nächsten Stunden öffentlich entschuldigen. Wenn das nicht der Fall ist, muss Augsburg handeln. Er kann ja nicht sagen, dass der Trainer nichts Positives hat. Er kann vielleicht sagen, wir haben heute vielleicht nicht die richtige Taktik gewählt, wir hätten offensiver auftreten müssen. Das ist auch eine Kritik am Trainer. Aber der Satz ist gefallen und der tut Augsburg in dieser Situation wirklich nicht gut."

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Sky Experte Lothar Matthäus äußert sich bei 'Wontorra - der o2 Fußballtalk' zur heftigen Kritik von Augsburgs Innenverteidiger Martin Hinteregger an Trainer Manuel Baum.

über den Videoassistenten im Gladbach-Spiel: "Ich kann mir nicht vorstellen, warum die Videoassistenten in Köln nicht eingegriffen haben, auch bei anderen Szenen in den vergangenen Wochen nicht. Wie gesagt: Es funktioniert einfach nicht, deshalb haben wir so viele Diskussionen. Wenn es so klare Abseitsstellungen sind - und Lars Stindl gibt es ja selbst zu - müssen die Videoassistenten in Köln solche Szenen erkennen, sonst brauchen wir sie nicht."

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