Zum Inhalte wechseln

Serdar verteidigt salutierenden Kabak: "Sind alle gegen Krieg"

Schalkes Mittelfeldspieler bezieht Stellung

Sky Sport / Sport-Informations-Dienst (SID)

16.10.2019 | 22:15 Uhr

preview image 0:17
Die türkische Nationalmannschaft hat die Tore in der EM-Quali mit einem Militärgruß gefeiert

Nationalspieler Suat Serdar hat seinen Schalker Teamkollegen Ozan Kabak verteidigt, der am provozierenden Militär-Jubel der Türken bei den jüngsten EM-Qualifikationsspielen beteiligt gewesen war.

"Das Einzige, was ich sagen möchte, ist, dass wir sind alle gegen Krieg sind - auch Ozan", sagte der Deutsch-Türke am Mittwoch: "Ich kenne ihn schon eine ganze Weile, wir wissen alle, dass er gegen Krieg ist und es nicht so gemeint hat."

UEFA untersucht Vorfälle

preview image 0:36
Debütant Serdar begründet, warum er fürs DFB-Team aufläuft

Kabak hatte als Ersatzspieler der türkischen Nationalmannschaft sowohl gegen Albanien (1:0) als auch in Frankreich (1:1) beim Jubel salutiert. Diese Geste wird als Bezug auf die umstrittene Offensive türkischer Streitkräfte in Nordsyrien gewertet. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) setzte am Mittwoch einen "Ethik- und Disziplinar-Inspektor" zur Untersuchung der Vorfälle ein.

Den besten Fußball live streamen

Den besten Fußball live streamen

Mit Sky Ticket streamst du die Bundesliga, 2. Bundesliga, Premier League, DFB-Pokal und die UEFA Champions League live. Einfach monatlich kündbar.

Serdar ist der Meinung, dass das ganze Thema "in den Medien zu hochgehängt" wird. Der 22-Jährige mit türkischen Wurzeln hatte gegen Argentinien und Estland seine ersten Einsätze in der deutschen A-Nationalmannschaft. Türkische Offiziellen warfen dem 22-Jährigen anschließend ein falsches Spiel vor.

Falsches Spiel mit der Türkei?

"Es gab ein bisschen Kontakt zur türkischen Nationalmannschaft, aber nicht so konkret. Als der Jogi dann angerufen hat, habe ich mit der Familie gesprochen, was für mich die beste Entscheidung ist", betonte Serdar, der seit der U16 im DFB-Trikot aufläuft.

Weitere Einladungen von Jogi Löw setzt der Schalker aber nicht voraus. "Erstmal mache ich mir keine Hoffnungen, sondern konzentriere mich auf Schalke."

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Weiterempfehlen:

Mehr stories